Birmingham – Eine kombinierte intramuskuläre Injektionstherapie mit den langwirksamen Substanzen Cabotegravir und Rilpivirin kann bei Menschen mit HIV-Infektion, die Probleme mit der täglichen Einnahme der Medikamente haben, das Risiko auf ein Therapieversagen deutlich senken. Dies zeigen die Ergebnisse einer offenen randomisierten Studie (New England Journal of Medicine 2026; DOI: 10.1056/NEJMoa2508228).
Monatliche intramuskuläre Injektionen des Integrasehemmers Cabotegravir und des nukleosidischen Reverse-Transkriptase-Hemmers Rilpivirin können die Replikation des HI-Virus zuverlässig unterdrücken. Die Kombination wurde 2021 von den Arzneimittelbehörden in den USA und Europa auf der Grundlage der Phase-3-Studien FLAIR und ATLAS zugelassen. Anfangs war noch eine orale Einleitungsphase mit Tabletten vorgeschrieben. Diese Vorsichtsmaßnahme wurde jedoch noch im gleichen Jahr aufgehoben.
Zum Weiterlesen anmelden
Liebe Leserinnen und Leser,
dieser Beitrag ist nur für eingeloggte Benutzer sichtbar.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu.
Mit der kostenlosen Registrierung profitieren Sie von folgenden Vorteilen:
Erhalten Sie Zugriff auf nicht öffentliche Inhalte
- Fachgebiete:
- Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie