Das Bild zeigt eine vermisste Person.

Stand: 20.03.2026 08:41 Uhr

Im Fall der vermissten Michelle H. aus Celle steht ein Mann aus dem engeren Umfeld unter Verdacht. Der Mann hatte vor einer Woche selbst die Polizei verständigt, galt zunächst aber nicht als verdächtig.

Derzeit ermittle die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft Lüneburg am Mittwoch dem NDR Niedersachsen. Zunächst hatte die „Cellesche Zeitung“ darüber berichtet. Allerdings liege lediglich ein einfacher Anfangsverdacht, kein dringender Tatverdacht vor. Daher sei der 46-Jährige nicht in Gewahrsam. Es handele sich um den Lebensgefährten der Schwester von Michelle H. Von der 25-Jährigen fehle weiterhin jede Spur, trotz intensiver Suche der Polizei, unter anderem mit Tauchern und Suchhunden.

Verdächtiger war mit Michelle H. in der Nacht des Verschwindens zusammen

Die 25-Jährige wird seit vergangenem Mittwoch vermisst. Laut Polizei führten Blutspuren aus ihrer Wohnung zur Aller. Der 46-Jährige war den Angaben zufolge in der Nacht ihres Verschwindens mit der vermissten Frau zusammen. Er habe auch den Notruf gewählt, so die Polizei. Der Mann meldete demzufolge, dass die junge Frau mit einer blutenden Wunde am Hals aus der Wohnung gerannt sei. Die Polizei fand später ein Küchenmesser in der Wohnung, „mutmaßlich mit Blutspuren“ daran, wie Staatsanwältin Stefanie Vogler sagte. Die Ergebnisse dazu und zu weiteren kriminaltechnischen Untersuchungen stünden noch aus, sagte Vogler weiter.

Das Bild zeigt eine vermisste Person.

Bisher gebe es keine Spur und viele Fragen sind offen. Die Polizei Celle sucht mit Tauchern und Booten nach der verletzten Frau.

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