Die Mannschaft der Stunde in Liga zwei kommt in den Wildpark. Der KSC empfängt die Spielvereinigung Greuther Fürth. Eine enorm wichtige Partie für den KSC. Nach dem schwachen Auftritt in Kaiserslautern muss ein Heimdreier her.

KSC-Cheftrainer Christian Eichner. (Artchivbild)

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Foto: Michaela Anderer

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SpVgg Greuther Fürth wird zum Favoritenschreck

Die Tendenz bei dem Team aus Franken zeigt nach oben – und das absolut beeindruckend. Der lange Zeit Tabellenletzte hat sich nach einem richtig schlechten Rückrundenstart positiv entwickelt. Nach nur vier Punktgewinnen in den ersten fünf Spielen der Rückserie holten die Franken in den vergangenen vier Partien zehn von möglichen zwölf Zählern!

Beeindruckend, auch weil darunter zuletzt gegen die Aufstiegskandidaten Schalke (1:1), Hannover (2:1) und nun Elversberg (2:0) gepunktet wurde. Die Basis dieser Erfolge? Die zuvor so löchrige und anfällige Defensive wurde enorm stabilisiert. So wurde die SpVgg Greuther Fürth zum Favoritenschreck in der 2. Liga.

Heiko Vogel bringt Greuther Fürth auf Erfolgskurs

Der neue Trainer Heiko Vogel, der zuvor schon Sportdirektor und – sogar mehrfach – Trainer beim FC Basel war, hat es geschafft, die Fürther auf den Erfolgspfad zu führen. „Es hat sich geändert, dass wir in kein anderes Stadion mehr schauen. Sondern wir haben alles selbst in der Hand. Das ist jetzt, ich würde nicht sagen, ein Privileg, aber eine stark verbesserte Position“, erkläre Vogel kürzlich.

Heiko Vogel. (Archivbild)

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Heiko Vogel. (Archivbild)
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Heiko Vogel. (Archivbild)
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Seine Mannschaft, mit 56 Gegentoren immer noch die Schießbude der Liga, wurde in der Defensive stabiler. Zudem habe sein Team bewiesen, dass es „mit Drucksituationen umgehen kann“, bemerkte Vogel, der es bei den Franken auf einen Punkteschnitt von 1,33 Zählern pro Partie brachte. Die Aufholjagd im Tabellenkeller führte Greuther Fürth aktuell auf Rang 14, mit 29 Punkten auf der Habenseite.

Karlsruhe dominiert im direkten Vergleich gegen Fürth

Der KSC belegt Position acht mit 34 Zählern. Am vergangenen Spieltag beim 2:0 gegen Elversberg brachte Kapitän Branimir Hrgota das Kleeblatt in der 42. Minute in Führung, Lukas Reich machte in der Nachspielzeit mit einem Kontertor alles klar (90.+6). Der Kommentar dazu von Verteidiger Philipp Ziereis: „Ich glaube, wir hatten in den entscheidenden Momenten heute Glück. Aber das haben wir uns erarbeitet in den letzten Wochen und Monaten. Wir haben uns Stück für Stück da rausgekämpft. Jetzt genießen wir den Moment, ohne übermütig zu werden.“

Die Franken agierten gegen Elversberg clever, sorgten immer wieder für Entlastung und verteidigten mit vollem Einsatz, verbuchten so Big Points im Abstiegskampf.

Von insgesamt 80 Duellen zwischen dem Karlsruher SC und der SpVgg Greuther Fürth konnten die Badener 41 Spiele gewinnen, während Fürth 21 Siege verbuchte. 18 Partien endeten unentschieden. Karlsruhe hat in der direkten Bilanz die Nase vorn.

Beide Teams treffen gerne in der Schlussviertelstunde

39 Heimspiele absolvierten die Blau-Weißen bisher gegen die Kleeblätter. 26 davon wurden gewonnen, acht endeten remis. Die letzte Niederlage kassierte der KSC im Jahr 2019 im Wildpark, ein heftiges 1:5. Mit dabei damals: Christoph Kobald als Mittelfeldspieler, Marvin Wanitzek daneben und im Abwehrzentrum der aktuelle Co-Trainer Daniel Gordon.

Marvin Wanitzek. (Archivbild)

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Am treffsichersten bei den Franken bisher mit elf Toren ist Angreifer Noel Futkeu. Beide Mannschaften sind in der Schlussviertelstunde am erfolgreichsten in Sachen Tore erzielen. Beide markierten in dieser Spielphase 14 Treffer.

Fürth-Legende Branimir Hrgota war insgesamt schon vier Mal gegen die Fächerstädter erfolgreich. Bester Vorlagengeber bei den Badenern: Sebastian Jung, ihm gelangen drei Torvorbereitungen.

  • Peter Putzing

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  • Fürth

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