Ein schockierender Fund im Wald bei Mannheim beschäftigt derzeit die Kriminalpolizei: Eine Spaziergängerin hatte am Mittwochmorgen, 11. März, die Leiche einer Frau entdeckt. Inzwischen nahm die Polizei einen 17-Jährigen fest. Er sitzt in Untersuchungshaft.

Übrigens: Diese Cold-Cases in Baden-Württemberg warten noch immer auf ihre Aufklärung. In Karlsruhe und Umgebung werden zudem folgende Straftäter gesucht.

Aktualisierung, 19. März: 19-Jährige sollte bei Polizei aussagen

Vergangene Woche fand die Polizei in einem Waldstück in Mannheim eine 19-jährige Frau tot auf. Nach Angaben des SWR gebe es neue Details zu dem Fall. Demnach hätte die 19-Jährige wegen einer vorherigen Auseinandersetzung bei der Polizei aussagen sollen. Ein Termin für die Aussage war schon vereinbart. Dazu kam es aber nicht.

Laut SWR ging es um einen Vorfall, der sich Ende Februar im Mannheimer Stadtteil Sandhofen ereignet haben soll. In diesen soll auch der 17-Jährige involviert gewesen sein. Welche Rolle die 19-Jährige dabei spielte, sei jedoch unklar.

17. März: War Eifersucht das Motiv?

Nach Angaben der Ermittler gab es zuvor Konflikte zwischen beiden. Zudem deuten Hinweise auf ein mögliches Eifersuchtsmotiv hin. Die Staatsanwaltschaft Mannheim und das Polizeipräsidium Mannheim ermitteln weiter, teilt die Polizei mit.

13. März, 6.17 Uhr: 17-Jähriger in U-Haft

Nach neusten Informationen von Staatsanwaltschaft und Polizei soll der tatverdächtige Jugendliche seit einem Jahr eine Beziehung mit der 19-Jährigen geführt haben.

Am Dienstagabend traf sich der 17-Jährige mit seiner Freundin und verabredete zu einem späteren Zeitpunkt am sogenannten Karlstern im Stadtteil Mannheim-Gartenstadt. In der Nähe des Treffpunkts habe er am Mittwochmorgen, gegen 0.30 Uhr, auf die Frau mit Fäusten und einem Ast eingeschlagen. Gegen 8 Uhr fand eine Spaziergängerin den Leichnam.

Durch die Ermittlungen einer 60-köpfigen Sonderkommission konnte der mutmaßliche Täter identifiziert und am Mittwochabend festgenommen werden. Er wurde am Donnerstagnachmittag einem Haftrichter vorgeführt und sitzt seitdem in einer Justizvollzugsanstalt Z.

12. März: 19-jährige Frau getötet

Nach dem Fund einer toten Frau in einem Waldgebiet bei Mannheim haben Polizei und Staatsanwaltschaft erste Details bekannt gegeben. Bei der toten Frau handelt es sich um eine 19-Jährige. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus.

Tatverdächtig ist nach Informationen der Deutschen Presseagentur (dpa) ein 17-Jähriger, der von der Polizei bereits am Abend festgenommen wurde. Weitere Angaben zu den Umständen der Tat sowie zur Beziehung zwischen Opfer und Tatverdächtigen nannten die Ermittler nicht.

Ein Fahrzeug der Kriminalpolizei.

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Ein Fahrzeug der Kriminalpolizei.
Foto: Patrick Pleul/dpa

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Ein Fahrzeug der Kriminalpolizei.
Foto: Patrick Pleul/dpa

Die Leiche der jungen Frau war zuvor in einem Wald bei Mannheim entdeckt worden. Spezialisten der Kriminalpolizei sicherten Spuren am Fundort. Parallel dazu laufen weitere Ermittlungen, um den genauen Tathergang zu klären. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft dauern an.

11. März: Spaziergängerin entdeckt Frauenleiche

Laut Polizei wurde der Frauenkörper am Mittwoch kurz nach 8 Uhr morgens in einem Waldgebiet in der Nähe des Karlstern, im Norden von Mannheim. Die Polizei rückte daraufhin mit einem größeren Aufgebot aus. Kriminaltechniker der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg sowie die Rechtsmedizin Heidelberg waren vor Ort, um Spuren zu sichern und erste Untersuchungen durchzuführen.

Ermittler schließen Gewalttat aktuell nicht aus

Nach Angaben der Ermittler lässt sich derzeit nicht ausschließen, dass die Frau Opfer einer Gewalttat geworden ist. Angaben zur Identität oder zu den Umständen ihres Todes machte die Polizei zunächst nicht. Das Gebiet rund um den Fundort wurde weiträumig abgesucht, um mögliche Hinweise zu sichern.

Kriminalpolizei Heidelberg untersucht Vorfall am Karlstern

Die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die Ermittlungen übernommen. Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Bereich des Karlsterns oder im umliegenden Waldgebiet gemacht haben, sollen sich bitte bei der Polizei melden. Hinweise nimmt das kriminalpolizeiliche Hinweistelefon entgegen unter: 0621 / 174-4444

  • Verena Müller-Witt

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