In Berlin hat die Polizei am Freitagabend eskalierte Abifeiern in Parkanlagen aufgelöst. Das sagte ein Sprecher des Lagezentrums dem Tagesspiegel am Samstagmorgen. Zuerst hatte der RBB darüber berichtet. Demnach soll es auch Festnahmen gegeben haben; das konnte der Polizeisprecher am Samstagmorgen zunächst weder bestätigen noch dementieren.
Gegen 16 Uhr haben sich nach Angaben des Sprechers etwa 1000 Personen auf dem Vorplatz des Zeiss-Großplanetariums in Prenzlauer Berg und rund 300 weitere im Rudolf-Wilde-Park in Schöneberg zu Abifeiern versammelt. Anwohnerinnen und Anwohner sollen sich über anhaltenden Lärm sowie die Vermüllung der Parkanlagen beschwert haben.
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Die Polizei rückte zum Zeiss-Großplanetarium aus und sprach dort Kleingruppen auf dem Vorplatz an. Mehrere Abiturienten sollen Flaschen in Richtung der Einsatzkräfte und ihrer Einsatzwagen geworfen haben. Im Rudolf-Wilde-Park in Schöneberg sei die Räumung hingegen ohne Widerstand verlaufen, sagte der Sprecher.
Für die Abiturientinnen und Abiturienten war dies die letzte offizielle Schulwoche, die viele als „Mottowoche“ mit Verkleidungen und Partys feiern. Die schriftlichen Abiturprüfungen beginnen Mitte April. (Tsp)