Welche Konsole bietet für „Crimson Desert“ das beste Erlebnis? Ein umfassender Grafikvergleich stellt nun die PS5 und PS5 Pro den Xbox-Versionen gegenüber und zeigt auf, welche Plattformen das schärfste Bild sowie die stabilste Framerate liefern.
„Crimson Desert“ zählt zu den technisch ambitioniertesten Open-World-Spielen der letzten Jahre und gilt somit als echter Härtetest für die aktuelle Konsolengeneration. Das verdeutlichte bereits gestern ein Grafikvergleich zwischen der PS5 und PS5 Pro, bei dem das Upgrade-Modell ein deutlich besseres Ergebnis lieferte, auch wenn das Basismodell positiv überraschen konnte.
Doch wie schlagen sich die Sony-Konsolen im direkten Vergleich zur Xbox Series X/S? Schließlich flog die Xbox-Fassung des Action-Adventures im Vorfeld vollständig unter dem Radar, da Entwickler Pearl Abyss bis zur Veröffentlichung ausschließlich PC- und PS5-Material präsentierte. Ein umfassender Vergleich zwischen allen vier Konsolen liefert nun die Antwort.
PSSR 2.0 als Gamechanger
Der Vergleich stammt dabei einmal mehr vom bekannten YouTube-Kanal ElAnalistaDeBits und offenbart einmal mehr deutliche Unterschiede in der Bildqualität, der Performance und sogar den verfügbaren Grafikmodi.
Denn während die PS5, die PS5 Pro und die Xbox Series X über drei Grafikmodi verfügen (Qualität, Ausgeglichen, Performance), müssen sich Besitzer einer Xbox Series S mit lediglich zwei Modi begnügen.
Die beste Grafikqualität bietet wenig überraschend die PS5 Pro. Das liegt laut ElAnalistaDeBits jedoch weniger an der reinen Rechenpower, sondern an der Bildrekonstruktion. Die Xbox Series X setzt nämlich auf AMDs FSR 3.1, während auf der PS5 Pro Sonys neueste PSSR-Version zum Einsatz kommt.
„Crimson Desert“ bietet auf der PS5 Pro dank PSSR 2.0 das schärfste Bild aller Konsolen.
Das sorgt laut Vergleich für ein deutlich ruhigeres und schärferes Bild, besonders bei der komplexen Vegetation und feinen Partikeleffekten der BlackSpace Engine. Wo die Xbox Series X – und auch die Basis-PS5 – mit leichtem Flimmern und Artefakten zu kämpfen haben, wirkt das Bild auf der Pro stabil und fast auf PC-Niveau.
PS5 Pro punktet mit Raytracing, Series S als Sorgenkind
Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der PS5 Pro-Version von „Crimson Desert“ ist zudem die globale Beleuchtung. Die Pro ist nämlich die einzige Konsole, die selbst im Performance-Modus Ray-Traced Global Illumination auf einem mittleren Level beibehält. Auf der Basis-PS5 und der Series X wird Raytracing in diesem Modus stark reduziert oder deaktiviert, um die 60 FPS halten zu können.
Was die Performance betrifft, so schlagen sich alle drei großen Konsolen wacker: Dank VRR-Support können Frameraten jenseits der 60 FPS erreicht werden und sogar bis zu 90-100 FPS auf der Pro in weniger komplexen Gebieten. Ein Wermutstropfen bleibt der Qualitätsmodus auf der PS5 und Series X, der unter Screen Tearing leidet, da die VRR-Fenster der Konsolen bei 30 FPS oft nicht optimal greifen.
Sorgenkind der Analyse ist die Series S: Um das Spiel überhaupt flüssig zum Laufen zu bringen, mussten enorme Abstriche gemacht werden. Im Performance-Modus läuft der Titel lediglich in 720p, was auf modernen 4K-Fernsehern sehr unscharf wirkt. Zudem ist die Series S die einzige Konsole, die komplett auf Raytracing-Effekte verzichten muss.
ElAnalistaDeBits empfiehlt Besitzern der Series S ausdrücklich den Qualitätsmodus, da das Bild im Performance-Modus zu stark leidet. Auf der PS5 Pro, PS5 und Series X bietet hingegen der Balanced-Modus mit 40 FPS den „Sweet Spot“ zwischen Grafikpracht und Spielbarkeit.
Und wer die bestmögliche Konsolen-Erfahrung sucht, kommt nicht an der PS5 Pro vorbei – nicht nur wegen der FPS, sondern wegen der überlegenen Bildqualität durch PSSR 2.0.
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