Samstag, 12:59 | Autorin Sophie Passmann will eine „Idiotin“ sein dürfen
Die Podcasterin und Autorin Sophie Passmann sagt bei der Vorstellung ihres Buches „Wie kann sie nur?“ auf der ARD-Bühne der Leipziger Buchmesse:
Ich würde mir wünschen, dass wir uns von der Idee der moralisch-perfekten Vorzeige-Feministin verabschieden.
Sophie Passmann
Sie wolle auch mal eine „Idiotin“ sein dürfen, ohne dafür verurteilt zu werden. In ihrem neuen Buch geht es um die Welt weiblicher Selbstdarstellung in den sozialen Medien. Die Frage: Warum sind wir alle so fasziniert von Frauen, die sich in sozialen Medien inszenieren – und gleichzeitig hassen wir sie genau dafür?
Bei ihrem Auftritt auf der ARD-Bühne erntet Sophie Passmann Applaus für ihren pointierten Blick auf die Erfahrung und Wahrnehmung weiblicher Selbstdarstellung.
Samstag, 12:07 | Brechend voll beim Thema Ostdeutschland
Es ist kein einziger Platz mehr frei bei dieser Podiumsdiskussion, bei der es darum geht, was es bedeutet, aus Ostdeutschland zu kommen. Das Interesse des Publikums ist riesig an den Autoren Mai Duong Kieu, Lukas Rietzschel und Alexander Prinz (einigen besser bekannt als YouTuber „Der dunkle Parabelritter“) und es wird teils hitzig diskutiert.
Alexander Prinz sagt, er habe einen ganz bewussten „Oststolz“, so heißt auch sein neues Buch. Für ihn bedeute das, „zu sehen, was man geleistet hat, obwohl man ‚später‘ gestartet ist.“ („Später“ bedeutet für ihn: mit geringeren Chancen.)
Ostdeutsch sei für ihn außerdem „ein Verhalten gegenüber Fremdzuschreibungen“, sagt der Autor und Streamer, gegen ein mediales Echo, das häufig klare Klischees bediene.
Samstag, 11:51 | Diskussionen über Krieg und Frieden
Bei der aktuellen Weltlage spielen natürlich auch Kriege eine Rolle auf der Leipziger Buchmesse. So wird am Ukraine-Stand in Halle 4 viel über den russischen Angriffskrieg diskutiert, der mittlerweile vier Jahre andauert. Der Konflikt in Israel und Gaza wird immer wieder aufgegriffen, genauso wie der Krieg im Iran.
Einen etwas anderen Blick auf das Thema Krieg wirft heute die Autorin Ulrike Herrmann. In ihrem neuen Buch „Geld als Waffe“ geht sie der Frage „Wie entstehen Kriege?“ auf den Grund.
Ihre Antwort: Ganz häufig seien wirtschaftliche Faktoren ausschlaggebend: „Jede Waffe kostet Geld“, sagt Herrmann auf dem Podium des Deutschlandfunks und schon dieser Fakt sei ein Kriegstreiber.
In Russland könne man beobachten, wie sich ein Land auf Kriegswirtschaft eingestellt hat:
Putin wird Krieg führen, so lange er lebt.
Ulrike Herrmann
Samstag, 11:27 | Denis Scheck, Sophie Passmann & Stephan Ludwig
Auf unserer großen Literaturbühne von ARD, ZDF und 3Sat erwartet euch heute wieder ein abwechslungsreiches Programm. Von „Best of Druckfrisch“ mit Kritiker Denis Scheck über Dana von Suffrins neuen Roman „Toxibaby“ bis Bernhard Schlink. Alle Veranstaltungen findet ihr hier: