Mehr Herausforderungen durch größeren Seetourismus

Das DRK betonte, dass sich durch den Ausbau des Wassertourismus im Lausitzer Seenland und des Leipziger Neuseenlandes die Aufgaben erhöht hätten. Mit dem touristischen Wachstum steige auch die Zahl der Menschen, die die Gewässer im Freistaat zum Baden, für Wassersport oder zur Erholung nutzen, hieß es. Die Wasserwacht begrüßt diese Entwicklung und ist bereit, Verantwortung für die Sicherheit an den Gewässern zu übernehmen.

Gleichzeitig halte die Sicherheitsstruktur vielerorts nicht mit dem Wachstum der touristischen Angebote Schritt. Laut DRK sind aktuell von den 35 ausgewiesenen EU-Badegewässern in Sachsen nicht einmal die Hälfte regelmäßig bewacht. Dabei zeige die Erfahrung, dass dort, wo Wasserrettungsstationen besetzt seien, auch die Sicherheit für Badegäste und Wassersportler deutlich steige.

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