Engagement in Dresden: Ehrenamt für Stadtteile, Erinnerung und Gemeinschaft

Die übrigen sechs stehen ihnen in nichts nach: Martina Angermann pflegt seit über dreißig Jahren die Regionalgeschichte im Schönfelder Hochland, Anca Kübler begleitet Gewaltopfer als Anwältin und Ehrenamtliche zugleich, Hartmut Grothkopp hat die Leichtathletik in Sachsen mitgeprägt und dabei das Heinz-Steyer-Stadion zur internationalen Bühne gemacht, Christiane Mennicke-Schwarz verbindet Kunstkuratieren mit gesellschaftspolitischem Engagement im Bündnis #WOD, Heike Richter rettet Grabstätten und vermittelt Friedhofskultur – beides ehrenamtlich, obwohl sie beim Amt für Stadtgrün ohnehin genug zu tun hätte. Und Joachim Lux führt seit 14 Jahren den ESV Dresden mit rund 1.200 Mitgliedern, mit dem Anspruch, dass Sport eine soziale Aufgabe ist.

Hilbert sagte, diese zehn stünden stellvertretend für Tausende in der Stadt. Das klingt nach Festrede, stimmt aber ziemlich sicher trotzdem.

Die Ehrenmünze ist die dritthöchste Auszeichnung Dresdens. Die massive Silbermünze – 60 Gramm, gestaltet vom Meißner Medailleur Tilo Kügler – zeigt Stadtwappen, Frauenkirche und Lorbeerzweig. Vorschläge für die nächste Verleihung nimmt der Oberbürgermeister bis 31. August 2026 entgegen, per Mail an oberbuergermeister@dresden.de oder per Post. Das Formular gibt es unter www.dresden.de/ehrenmuenze.