Von Andreas Martin

Fußball. In der Dritten Liga hatte der SV Waldhof Mannheim den stark abstiegsbedrohten FC Erzgebirge Aue vor 9687 Zuschauern im Carl-Benz-Stadion zu Gast. Kurz vor Schluss sah es zwischen den Kurpfälzern und den Gästen aus Sachsen beim Stand von 1:1 nach einer Punktteilung aus, aber es gab ja noch Terrence Boyd! Waldhof-Trainer Luc Holtz hatte Boyd und Felix Lohkemper als Sturmduo bei den Blau-Schwarzen aufgestellt, wobei die Buwe wohl mit Arianit Ferati länger auf eine weitere Offensivkraft verzichten müssen, fällt dieser doch voraussichtlich bis Ende April mit einer Knieverletzung aus. Boyd hatte gegen Aue schon einige Gelegenheiten ausgelassen, als er nach einem Zuspiel von Niklas Hoffmann in der 90. Minute im Strafraum an den Ball kam und abzog. Gästetorhüter Martin Männel hatte bei dem strammen Schuss von Boyd das Nachsehen, der zunächst an die Unterkante der Latte klatschte, und dann war die Frage, ob er hinter oder vor der Torlinie aufkam. Boyd jubelte jedenfalls. Es verging etwas Zeit und dann erkannte Schiedsrichter Timon Schulz (TSV Germania Arpke) auf Tor und es stand 2:1 (90.). Sehr zum Ärger der Gäste, die den Ball nicht mit vollem Umfang hinter der eigenen Torlinie gesehen und damit wohl auch recht hatten, wenn man sich die TV-Bilder genauer betrachtet. Da es in der Dritten Liga weder den, zuletzt wieder besonders stark in die Diskussion geratenen, Videoassistenten noch eine Torlinientechnik gibt, gab es keine genauere Überprüfung. Das Tor von Boyd zum 2:1 (0:1) blieb denn auch das Siegtor, denn die Bemühungen der Veilchen in der Nachspielzeit, zumindest noch zum 2:2 zu kommen, brachten außer zwei Eckbällen nichts mehr ein. Während die Blau-Schwarzen damit vor der Länderspielpause in der Dritten Liga ihren neunten Platz festigen konnten, taumelt der Traditionsverein aus dem Erzgebirge mehr und mehr dem Abstieg in die Regionalliga entgegen.

Noch ein Schritt zum Mannheimer Derby im badischen Pokalfinale

Dabei sahen die mitgereisten Fans aus Aue in der ersten Halbzeit zunächst durchaus hoffnungsvolle Ansätze ihrer Mannschaft, die mehr vom Spiel hatte, als die Hausherren. So verhinderte SVW-Torwart Thijmen Nijhuis mit einer Parade gegen Marcel Bär die mögliche Gästeführung (20.). Bär tauchte wenig später erneut gefährlich vor dem Mannheimer Tor auf, diesmal verfehlte er mit seinem Kopfball das SVW-Tor (22.). Für die Platzherren setzte Sanoussy Ba einen Versuch nicht ins, sondern auf das Tornetz der Gäste (41.). Kurz vor der Halbzeitpause konnte Boyd den Ball nicht gut genug aus dem eigenen Strafraum klären. Der landete bei Marvin Stefaniak und Aue führte mit 1:0 (44.). In der zweiten Halbzeit bestimmte dann der Waldhof das Spiel. Nachdem Lohkemper kurz zuvor eine Riesenchance zum Ausgleich ausgelassen hatte (49.), machte es der zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselte Lovis Bierschenk besser und traf zum 2:1 (50.) in den linken oberen Torwinkel! Das Siegtor von Boyd kam zwar überaus glücklich zustande, aber unverdient war es für die Buwe nicht. In der Dritten Liga geht es für den Waldhof erst am 4. April (14 Uhr/live im BR-Fernsehen) mit dem Spiel beim TSV 1860 München weiter, auf das schon am 7. April (19 Uhr) im Carl-Benz-Stadion das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim II folgt. Spielfrei sind die Blau-Schwarzen in der Länderspielpause aber nicht. So steht am Samstag, dem 28. März (15 Uhr), beim Verbandsligisten 1. FC Bruchsal das Halbfinale im badischen Pokal auf dem Spielplan. Sollte der Waldhof hier seiner Favoritenrolle gerecht werden, käme es im badischen Pokalfinale nicht nur zum Mannheimer Lokalderby gegen den Oberligisten VfR Mannheim, der in seinem Halbfinale den favorisierten Regionalligisten SV Sandhausen bereits mit 7:6 nach Elfmeterschießen besiegte. Die Fußballstadt Mannheim hätte dann schon vor dem badischen Pokalfinale einen Teilnehmer am DFB-Pokal sicher. va

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