Stillstand für drei Tage

Trotz KVB-Streik: So kommen Fahrgäste ans Ziel

Aktualisiert am 22.03.2026 – 02:33 UhrLesedauer: 3 Min.

Streikende bei der KVB (Symbolbild): Busse und Bahnen fahren morgen nicht.Vergrößern des Bildes

Streikende bei der KVB (Symbolbild): Busse und Bahnen fahren in dieser Woche an drei Tagen nicht. (Quelle: Marc John/imago)

Die Bahnen der KVB werden durch einen Warnstreik komplett lahmgelegt. Der Streik soll noch bis zum Montag dauern. Fahrgäste haben jedoch Ausweichmöglichkeiten.

Wer kein Auto hat, muss für den Weg zur Arbeit, zum Arzt oder zu anderen wichtigen Terminen improvisieren. Diese Möglichkeiten gibt es:

Am Dienstag (17. März) und Donnerstag (19. März) streikt das gesamte Fahrpersonal der KVB, einschließlich der Busfahrer. Dann fahren nur einzelne, von Subunternehmen betriebene Buslinien. Mehr dazu lesen Sie hier.

Am Mittwoch (18. März) werden lediglich die Bahnen der KVB nicht fahren. Da das Werkstattpersonal an diesem Tag streikt, könnten diese bei einem Defekt oder Unfall nicht abgeschleppt werden. Die Busse der KVB fahren hingegen am Mittwoch ganz normal nach Plan.

Während die KVB streikt, fährt zumindest die Deutsche Bahn. Und damit fahren auch die S-Bahnen im Stadtgebiet. Wenn Sie also von der Innenstadt nach Ehrenfeld oder von Nippes nach Dellbrück müssen, lohnt sich der Blick auf die S-Bahnpläne. Im besten Fall ist der Fußweg zu einer S-Bahn-Station nicht viel länger als zu einer KVB-Station.

Köln ist eine von 18 deutschen Städten, in denen Uber seine Dienste anbietet. Das Prinzip: Privatpersonen bieten Taxifahrten in ihren Fahrzeugen an. Um ein Uber-Fahrzeug zu rufen, müssen Nutzer die App herunterladen. Der Prozess in der App ist relativ selbsterklärend, bezahlt wird ebenfalls über die App. Uber hebt allerdings an Tagen, an denen es wenig Alternativen für Nutzer gibt, die Preise auch mal an.

In Köln gibt es gleich mehrere Taxi-Unternehmen. Das größte ist „Taxi-Ruf“ mit rund 1.100 Taxis und etwa 3.000 Fahrern. Taxis stehen zudem an Knotenpunkten wie dem Hauptbahnhof oder anderen Bahnhöfen bereit.

Ebenfalls per App stehen vier verschiedene E-Scooter-Angebote zur Verfügung: von Dott, Bolt, Lime und Voi. Beim Abstellen müssen Sie jedoch die städtischen Abstellverbotszonen beachten. Dazu zählen unter anderem die linksrheinischen Fußgängerzonen, Brücken, das Rheinufer inklusive einer Abstandszone von 30 Metern oder Grünanlagen.