Bekannt aus „Dahoam is Dahoam“
Zweites Standbein: TV-Star übernimmt Laden in München
Aktualisiert am 22.03.2026 – 03:49 UhrLesedauer: 2 Min.
Schauspieler Tommy Schwimmer: Seit März ist er Inhaber von Jacques‘ Wein-Depot im Lehel. (Quelle: Jacques‘ Wein-Depot)
Schauspieler Tommy Schwimmer orientiert sich beruflich neu und übernimmt einen Weinladen in München. Was dahintersteckt und was das für seine TV-Karriere bedeutet.
Wenn Fans der TV-Serie „Dahoam is Dahoam“ dieser Tage bei „Jacques‘ Wein-Depot“ im Lehel vorbeischauen, könnten sie unter Umständen in ein ihnen bekanntes Gesicht blicken. Denn der Weinhandel zwischen Isartor und Deutschem Museum hat seit wenigen Wochen einen neuen Besitzer: Schauspieler Tommy Schwimmer.
Der 37-Jährige verkörperte zwischen 2007 und 2022 in über 2.600 Folgen die Rolle des Florian „Flori“ Brunners in der Vorabendserie des „Bayerischen Rundfunks“. Der Schauspielerei blieb er auch im Anschluss treu, doch das allein reichte ihm offenbar nicht. Seit Anfang März verkauft er nun nebenbei auch noch Wein in München.
Im Gespräch mit der „Abendzeitung“ (AZ) erklärte Schwimmer: „Ich bin jetzt Unternehmer, habe Angestellte.“ Ein Umstand, an den er sich allerdings erst noch selbst gewöhnen müsse. Die Idee zur Übernahme des Wein-Depots sei – im wahrsten Sinne des Wortes – aus seiner Schnapsidee entstanden.
Er sei selbst bereits seit Jahren Kunde in der Filiale im Lehel gewesen, erzählte er der „AZ“ weiter. Als er Anfang des Jahres schließlich erfahren habe, dass der bisherige Inhaber aufhöre, habe er nach einer durchzechten Nacht zu einem Freund gesagt: „Das mach‘ ich.“ Aus dem Spaß wurde schon bald Ernst, eine Woche später habe er bereits den Vertrag vorliegen gehabt.
Bevor er die Filiale offiziell übernehmen konnte, musste er jedoch noch einiges lernen. So hätten Stationen in Düsseldorf, wo „Jacques‘ Wein-Depot“ seinen Unternehmenssitz hat, und an einem anderen Standort auf dem Programm gestanden, berichtete Schwimmer. In dieser Zeit habe er „sicher 200 Weine verkostet“.
Langfristig plane er, sich ein Team aufzubauen, das auch ohne ihn im Laden gut zurechtkommt. Denn eines stellte der gebürtige Niederbayer im Gespräch mit der „AZ“ klar. Mit der Schauspielerei will er trotz seines neuen, zweiten Standbeins nicht aufhören. Diese habe für ihn immer „oberste Priorität“.
