Die Feuerwehr Radebeul empfing Kameraden aus der Partnerstadt St. Ingbert zum Austausch und zur gemeinsamen Ausbildung.

Radebeul hatte dieser Tage Besuch von der Partnerfeuerwehr aus St. Ingbert/Saarland.  Den Auftakt bildete ein gemeinsames Grillfest, an dem Einsatzkräfte aus allen Radebeuler Ortswehren teilnahmen. In entspannter Atmosphäre standen erste Gespräche und ein Erfahrungsaustausch über Ausbildung, Ausrüstung und Einsatzabläufe im Mittelpunkt, teilte die Feuerwehr Radebeul mit.

Am nächsten Tag begann die gemeinsame Ausbildung im Brandcontainer. Schwerpunkt waren das taktische Vorgehen bei Bränden, die Menschenrettung sowie das korrekte Handeln bei einem Atemschutznotfall. Nach Angaben der Beteiligten lag ein besonderes Augenmerk auf dem reibungslosen Zusammenspiel der Radebeuler Kräfte untereinander und darauf, die Abläufe mit den Gästen aus St. Ingbert zu vergleichen. Die Trainingseinheiten boten dabei Gelegenheit, Vorgehensweisen zu reflektieren, Kommunikation zu schärfen und Handgriffe unter realitätsnahen Bedingungen zu festigen.

Es gab auch einen gemeinsamen Ausflug. Mit dem Lößnitzdackel ging es von Radebeul über Radeburg nach Moritzburg. Vor Ort wartete ein Kremser, der die Gruppe durch Moritzburg fuhr und anschließend zum Bahnhof zurückbrachte. Damit stand neben der fachlichen Arbeit auch das kameradschaftliche Miteinander im Vordergrund.