Warnstreiks ab Dienstag
Das verdient ein Fahrer bei der KVB
Aktualisiert am 21.03.2026 – 22:36 UhrLesedauer: 2 Min.
Streikende bei der KVB (Symbolbild): Busse und Bahnen fahren am Dienstag nicht. (Quelle: Marc John/imago)
Bei den Kölner Verkehrs-Betrieben werden Fahrer nach Tarif bezahlt. Was das im Einzelnen bedeutet – und welche Voraussetzungen Bewerber mitbringen müssen.
Wenn von Dienstag bis Donnerstag bei den Kölner Verkehrs-Betrieben (KVB) gestreikt wird, geht es vor allem um die Arbeitsbedingungen. Was die Bus- und Bahnfahrer bereits jetzt verdienen, ist übrigens aufgrund des laufenden Tarifvertrags öffentlich bekannt.. Lange hatte die KVB ihre Schwierigkeiten, Interessenten für den Job überhaupt zu finden.
Seitdem hat das Unternehmen regelmäßig Bewerber-Events veranstaltet, um Interessenten für ihre Jobs im Fahrbetrieb anzusprechen. Offenbar zahlt sich das auch aus, denn auf einigen Strecken konnte das Unternehmen die personalbedingten Fahrplankürzungen im vergangenen Jahr wieder zurücknehmen.
Laut der KVB liegt das Einstiegsgehalt für Fahrer in der Lohngruppe 5 des Tarifvertrages TV-N derzeit bei 3.002,72 Euro brutto im Monat. Zudem verspricht die KVB eine finanzielle Entwicklung alle vier Jahre sowie Zeitzuschläge entsprechend den Uhrzeiten, in denen der Dienst absolviert wird. Weiter wirbt die KVB auf der Webseite mit zwei jährlichen Sonderzahlungen, jeweils im Juli und im November des Jahres.
Zusätzlich werden eine Betriebsrente über die Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln sowie weitere Angebote zur Altersvorsorge angeboten. Das Unternehmen beteiligt sich bei den vermögenswirksamen Leistungen mit monatlich 6,65 Euro.
Für einen Einstieg in den Fahrerjob müssen Bewerber allerdings auch einige Voraussetzungen mitbringen: Sie müssen mindestens 21 Jahre alt sein, ein Führungszeugnis ohne Einträge vorweisen und seit zwei Jahren den Führerschein Klasse B besitzen. Außerdem sollen sie drei Jahre Berufserfahrung mitbringen – die Branche ist dabei aber egal.
