In Katar sind beim Absturz eines Militärhubschraubers sieben Menschen ums Leben gekommen. Dem Verteidigungsministerium zufolge kam es „während eines Routine-Einsatzes zu einer technischen Störung“. Es gab zunächst keine Hinweise darauf, dass der katarische Hubschrauber möglicherweise bei einem iranischen Angriff abgeschossen wurde.
Vier der Getöteten seien Angehörige der katarischen Streitkräfte gewesen, einer stamme aus den gemeinsamen Streitkräften von Katar und der Türkei. Zudem seien zwei Techniker ums Leben gekommen. „Die militärische Zusammenarbeit und Koordinierungsmaßnahmen zwischen der Republik Türkei und dem Staat Katar werden im Rahmen bestehender Abkommen und Pläne unvermindert fortgesetzt“, erklärte die Türkei.
Nach offiziellen Angaben stürzte der Hubschrauber im Persischen Golf in katarischem Hoheitsgebiet ab. An dem Such- und Rettungseinsatz waren Spezialteams beteiligt.
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat am Sonntag mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi telefoniert, sagt ein EU-Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Worüber gesprochen wurde, blieb zunächst offen.
Bei den iranischen Raketenangriffen auf Israels Süden ist es nach Militärangaben zu direkten Einschlägen in den Wüstenstädten Arad und Dimona gekommen. Der israelische Militärsprecher Nadav Schoschani bestätigte dies im Gespräch mit Journalisten. Die Zerstörungen seien „katastrophal“, mehr als hundert Menschen seien verletzt worden, davon Dutzende schwer.
Der Sprecher betonte, es habe sich aber nicht um neuartige Raketen des Iran gehandelt, sondern um ballistische Raketen, wie sie seit Kriegsbeginn immer wieder eingesetzt worden seien. Andere Raketen dieser Art seien vorher durchaus von der Raketenabwehr abgefangen worden.
In der Debatte um die Sicherung der Straße von Hormus hat Verteidigungsminister Boris Pistorius bekräftigt, dass Deutschland sich erst nach einem Waffenstillstand beteiligen würde. Man sei bereit zu helfen, ob bei der Minenräumung „oder was auch immer“, „aber eben erst nach Beendigung der Kampfhandlungen“, sagte er bei einem Besuch in Japan. „Alles andere macht überhaupt keinen Sinn.“ Deutschland wolle sich nicht in den Krieg hineinziehen lassen.
Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz und Ministerpräsident Benjamin Netanjahu weisen das Militär an, die Zerstörung von Häusern in libanesischen Grenzdörfern zu beschleunigen. Damit sollen Bedrohungen für israelische Gemeinden beendet werden, teilt Katz mit. Zudem solle die Armee umgehend alle Brücken über den libanesischen Fluss Litani zerstören. Diese würden für „terroristische Aktivitäten“ genutzt.