Darum geht’s am Sonntag

Filmstar Tom Schilling schreibt Frankfurter „Tatort“-Drehbuch

Aktualisiert am 22.03.2026 – 14:38 UhrLesedauer: 2 Min.

"Tatort: Fackel": Das Team aus Frankfurt ermittelt wieder in einem Cold Case.Vergrößern des Bildes

Maryam Azadi (r., Melika Foroutan) und Hamza Kulina (Edin Hasanovic) ermitteln in Frankfurt: Ihr dritter Fall nimmt politische Dimensionen an. (Quelle: HR/ARD Degeto Film/Sommerhaus/Philipp Sichler)

Dreizehn Tote, ein nie aufgeklärter Brand und mächtige Interessen im Hintergrund: Der Frankfurt-„Tatort“ taucht am Sonntagabend tief ein in ein undurchsichtiges Geflecht.

Der neue Frankfurt-„Tatort“ greift am Sonntagabend ein Unglück auf, das nie wirklich aufgeklärt wurde. Im Mittelpunkt stehen mögliche Versäumnisse und Verbindungen in einflussreiche Kreise. Die Geschichte führt den Zuschauer tief in ein Geflecht aus Verantwortung und Schuld.

Im „Tatort: Fackel“ rollen die Ermittler Maryam Azadi und Hamza Kulina Jahre nach der Katastrophe die Ereignisse neu auf. Angehörige drängen weiter auf Aufklärung und bringen den Fall zurück ins Blickfeld der Ermittler. Der Film läuft am Sonntag, 22. März 2026, um 20.20 Uhr im Ersten und ist anschließend in der ARD-Mediathek abrufbar.

Für das Duo ist es der dritte gemeinsame Einsatz. Seit Herbst 2025 ermitteln Azadi und Kulina in der Frankfurter Cold-Case-Einheit, nachdem ihre Vorgänger Janneke und Brix ausgeschieden waren. Der Fokus liegt auf ungeklärten Fällen aus der Vergangenheit.

Auslöser ist eine Mahnwache für die Opfer des Brandes. Dort trifft Kulina auf seine Ex-Freundin Alima Adak, die ihre Mutter bei dem Unglück verloren hat. „Ich will nur Gerechtigkeit – für meine Mutter“, sagt sie im Film.

Im Zentrum steht der Verdacht, dass fehlerhaftes Dämmmaterial das Feuer begünstigte. Ein Untersuchungsausschuss kommt jedoch zu keinem klaren Ergebnis und lässt viele Fragen offen. Das verstärkt den Druck auf die Ermittler zusätzlich.

Bei ihren Recherchen stoßen Azadi und Kulina auf Ungereimtheiten. Sie entdecken Hinweise auf einen mysteriösen Todesfall und mögliche Fehler bei früheren Ermittlungen. Auch Verbindungen zu einem Baustoffkonzern rücken in den Fokus.

Mit jeder neuen Spur wächst der Druck. Die Ermittler geraten selbst ins Visier und sehen sich Einschüchterungsversuchen ausgesetzt. Der Fall entwickelt sich zunehmend zu einem politischen Konflikt.