Ein Mann und eine Frau vor einem Haus mit Garten

Stand: 22.03.2026 • 21:58 Uhr

Das Rhein-Main-Gebiet zwischen sozialem Wohnungsbau und schickem Villenviertel bildet die Kulisse des aktuellen Tatorts „Fackel“. Gedreht wurde unter anderem in Frankfurt, Eschborn und Oberursel.

Die Kontraste zwischen Arm und Reich, machtlos und einflussreich sind ein zentrales Thema des Frankfurter Tatorts „Fackel“. Während die Hinterbliebenen eines fatalen Hochhausbrandes um Gerechtigkeit kämpfen, versuchen ein Baustoffproduzent und seine Frau sich aus der Verantwortung zu stehlen.

Die dramatische Eingangsszene mit dem Hochhaus, das tatsächlich wie eine Fackel brennt, wurde mit Visual Effects geschaffen, Detailaufnahmen dann im Studio gedreht. Das Materialprüfungslabor, in dem ein kontrollierter Brand stattfindet, ist in der Realität ein Teil der Hochschule Rhein Main in Wiesbaden.

Gedreht wurde außerdem in Frankfurt, Eschborn, Offenbach, Oberursel und Babenhausen. Das sind einige der Drehorte.

Gedenk-Ort an den Hochhausbrand

Hamza (Edin Hasanovic) am Gedenkort, an dem an die Verstorbenen erinnert wird.

Der Fall nimmt seinen Anfang bei einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des fatalen Hochhausbrandes, bei der Hamza Kulina (Edin Hasanovic) eine Ex-Freundin wiedersieht. Gedreht wurde in einer Hochhaussiedlung in Frankfurt-Seckbach.

Untersuchungsausschuss im Landtag

Baustoffproduzent Steffen Böttcher (Stephan Luca, Bildmitte) wird nach dem Untersuchungsausschuss befragt. Gedreht wurde die Szene vor dem Gebäude der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main.

Baustoffproduzent Steffen Böttcher (Stephan Luca) wird im Landtag von einem Untersuchungsausschuss befragt. Anschließend muss er sich Reporter-Fragen stellen – und den aufgebrachten Hinterbliebenen. Das repräsentative Gebäude ist in Wirklichkeit der Sitz der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main.

Firmensitz der Firma Styvex

Die Kommissare ermitteln am Sitz der Firma Styvex. Die Firmenzentrale befindet sich im echten Leben im Industriegebiet von Eschborn.

Böttchers Firma Styvex hat sich auf Fassadenverkleidungen spezialisiert, die beim Energiesparen helfen sollen. Wurde dabei zu Lasten des Brandschutzes gespart? Der Firmensitz, auch Ort des dramatischen Finales, ist im echten Leben ein Bürogebäude in Eschborn.

Büro im Polizeipräsidium

Christian Möller (Michael Schenk, links) muss sich von seiner Chefin Sandra Schatz (Judith Engel) maßregeln lassen.

Das Polizeipräsidium ist für die beiden Ermittler vor allem der Ort, an dem ihnen ihre Chefin (Judith Engel) das Leben schwer macht. Doch dieses Mal stellt sich auch die Frage, ob ihr Kollege Christian Möller (Michael Schenk) ein falsches Spiel spielt. Spielort ist das frühere Telekom-Gebäude am Frankfurter Ostbahnhof.

Hessischer Rundfunk