HSG am Hallo Essen – Unitas Haan 35:43 (20:20). Unitas-Trainer Erwin Reinacher hatte am Sonntag nach dem Spitzenspiel gegen die HSG am Hallo Essen seine Stimme wiedergefunden. Er musste in dieser Woche krankheitsbedingt einen Gang zurückschalten, um beim Spiel seiner Mannschaft dabei sein zu können.

„Wir sind anfänglich mit deutlichen Problemen ins Spiel gestartet“, berichtete der Coach. „Unsere Konzentration lag vor allem auf Matthias Blum im gegnerischen Team, der aufgrund seiner Erfahrung in deutlich höheren Ligen ein Spiel im Alleingang entscheiden kann.“ Unitas agierte in der ersten Hälfte mit einer 5:1-Deckung, ließ hierdurch aber viel zu viele Räume für die übrigen Gegenspieler entstehen. „Das haben wir nicht gut verteidigt“, fasste Reinacher zusammen.

In der Offensive lief es zahlenmäßig mit 20 Toren in der ersten Hälfte gar nicht so schlecht, trotzdem ließen die Gäste aus Haan zu viele Möglichkeiten liegen und mussten sich mit einem 20:20 zur Pause zufriedengeben. „In der zweiten Hälfte haben wir dann auf eine 6:0-Deckung umgestellt und das Spiel deutlich besser in den Griff bekommen“, berichtete Reinacher. „Wir haben konsequent nach vorne gespielt und nach hinten deutlich weniger Fehler gemacht.“

In den letzten Minuten verwaltete sein Team die Führung gegen den Tabellenzweiten aus Essen mit allen Kräften. „Wir haben nach vorne immer weiter Tempo gemacht und so die Essener mit einer Topleistung mürbe gespielt“, berichtete der Coach. Als es dann zu einigen 7:6-Überzahlsituationen kam, trafen die Haaner gleich mehrfach das leere gegnerische Tor und sicherten so einen 43:35-Sieg im Spitzenspiel der Handball-Regionalliga.

Unitas Haan: Seher, Schulz (1), Mensger (13), Richartz (3), Wöstmann (1), Brandenburg (6), Maesch, Korbmacher (5), Hinkelmann (2), Joest, Rath, Voelker (1), Bleckmann (6/1), Werthebach (5/3), Austrup