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Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: In Russland ist eine sonst wenig attackierte Region von Drohenangriff überzogen worden. Der News-Ticker.
Das Wichtigste in
diesem News-Ticker
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- Wetter für Offensive„,“position“:“2″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“24″}}“>Russland nutzt Wetter für Offensive – Verluste für Putin steigen laut Selenskyj entsprechend.
Kiew – Ein Treibstofflager in einem russischen Ostseehafen steht aktuell in Flammen. In der Region Leningrad wurden laut Gouverneur Alexander Drosdenko bei jüngsten Angriffen 35 Drohnen abgeschossen. Von der Millionenstadt St. Petersburg, die geografisch in der Region Leningrad liegt, bis zur ukrainischen Grenze (bei Tschernihiw/Sumy) sind es etwa 800 bis 900 Kilometer.
Smybolfoto: Ukrainische Soldaten bereiten den Start der Langstreckendrohne An-196 Ljutyj an einem ungenannten Ort in der Ukraine vor. © Evgeniy Maloletka/dpaTransparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Brand in Ostseehafen in Russland
Der Gouverneur der russischen Region Leningrad teilte über Telegram mit, dass ein Treibstofflager im Ostseehafen Primorsk nach einem Drohnenangriff in Brand geraten sei. Drosdenko zufolge seien bei den Angriffen insgesamt 35 Drohnen abgefangen worden, wie Reuters berichtet. Die russische Luftabwehr habe nach eigenen Angaben mehr als 50 Drohnen über der Region Leningrad zerstört, berichtet wiederum die AFP.
Die Feuerwehr arbeite daran, den Brand in Primorsk zu löschen, das Personal sei evakuiert worden, hieß es. Die Bemühungen, den Drohnenangriff auf den Ostseehafen abzuwehren, dauerten laut den Berichten weiter an. Die Region Leningrad ist kein häufiges Ziel von Angriffen im Ukraine-Krieg.
Panzer, Drohnen, Luftabwehr: Waffen für die Ukraine
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Der Angriff beeinträchtigte auch den zivilen Flugbetrieb, wie der Kyiv Independent berichtet. Der internationale Flughafen Pulkowo in St. Petersburg musste vorübergehend Starts und Landungen einschränken. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, insgesamt 249 ukrainische Drohnen seien in der Nacht über dem gesamten Staatsgebiet abgeschossen worden.
Russland nutzt Wetter für Offensive
Wolodymyr Selenskyj meldete unterdessen russische Offensivverstärkung: Der ukrainische Präsident erklärte, Russland nutze günstigere Wetterbedingungen, um seine Angriffe zu intensivieren – dies gehe jedoch mit deutlich höheren Verlusten einher.
In der Region Donezk hätten sich die ukrainischen Stellungen in der vergangenen Woche kaum verändert, teilte Selenskyj laut Reuters auf X mit. Russische Vorstoßversuche in den Grenzgebieten der Regionen Charkiw und Sumy seien abgewehrt und die angreifenden Einheiten zerstört worden. (Redaktion mit Nachrichtenagenturen)