VfB Stuttgart: Stuttgart bleibt stabil – und hat noch viel vor Der VfB bleibt stabil. Foto: IMAGO/Pressefoto Baumann

Der VfB Stuttgart bleibt stabil – das ist in den Tagen nach dem Aus in Porto die wichtigere Nachricht im Vergleich zum Kantersieg in Augsburg, findet unser VfB-Reporter Philipp Maisel.

„Forza, Forza, Forza VfB“, sangen die VfB-Fans noch lange nach Abpfiff im Augsburger Stadion. Vor dem prallvollen Auswärtsblock hüpfte die Mannschaft auf und ab, während in der restlichen Arena die Besucher schon weit vor Spielende fluchtartig die Ränge verlassen hatten. Der VfB Stuttgart feiert in der Fuggerstadt einen kapitalen Auswärtssieg und liefert so die genau richtige Antwort auf das Ausscheiden von Porto.

Doch es nicht das Ergebnis von Augsburg, dass bemerkenswert ist. Es ist die Art und Weise des Auftritts. Denn der VfB bleibt stabil. Vorbei die Zeiten, in denen mit sich selbst hadernde Schwaben inkonstant in Leistung und Leidenschaft nach Niederlagen teils Wochen benötigten, um wieder in die Spur zu kommen. Der VfB vom März 2026 macht einfach weiter. „Die Mannschaft kommt mittlerweile konstant an ihr Leistungslimit“, umriss VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth den Umstand, dass der VfB nun nach den Donnerstagsspielen in der Europa League 31 von 36 möglichen Punkten in der Liga geholt hat.

„Ich muss meiner Mannschaft ein Riesen-Kompliment machen. Das war beachtlich“, sagte Sebastian Hoeneß. Dieses konstant hohe Leistungslevel ist es, dass der VfB nun auch nach der Länderspielunterbrechung weiter benötigt. Nach dem Sprung auf Platz drei hat man noch sieben Spiele lang die Gelegenheit, diese Position zu halten oder gar auszubauen.

Fakt ist: Der Trainer hat mit seinen Männern noch einiges vor in der Saison, schließlich wartet da ja noch das Pokal-Halbfinale Ende April gegen Freiburg. Nach der Unterbrechung soll ab Ostern (Heimspiel gegen den BVB) voll angegriffen werden. So stabil wie zuletzt gewohnt.