10:41 Uhr | Nach Drohnenangriffen: Wichtige russische Ölexport-Häfen schränken Arbeit ein
Die russischen Ostseehäfen Primorsk und Ust-Luga haben Branchenkennern zufolge nach Drohnenangriffen die Verladung von Öl und Treibstoff ausgesetzt. Über die beiden Häfen wird ein Großteil der russischen Öl- und Treibstoffexporte abgewickelt. Aus der Ukraine gibt es zunächst keine Stellungnahme. Das Land hat in seinem Abwehrkampf gegen Russland wiederholt Ölexportanlagen und -raffinerien angegriffen, um die russische Kriegswirtschaft zu schwächen. (Quelle: Reuters)
09:54 Uhr | Drohnenangriffe auf Odessa
Russland hat in der ukrainischen Stadt Odessa Wohnhäuser und Hafenanlagen mit Drohnen angegriffen. Das teilte der für die Region zuständige Gouverneur Oleh Kiper auf Telegram mit. Durch fallende Drohnentrümmer seien bei zwei Wohnhäusern Dächer und Fenster und im Hafen ein Lagerhaus beschädigt worden. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand. (Quelle: Ukrinform)
09:52 Uhr | Russland und Nordkorea wollen „strategische Partnerschaft“ ausbauen
Russlands will seine „strategische Partnerschaft“ mit Nordkorea ausbauen. Das Land ist einer der wichtigsten Unterstützer Moskaus in der Offensive der russischen Armee gegen die Ukraine. Nordkorea hat in der Vergangenheit tausende Soldaten in die an die Ukraine grenzende russische Region Kursk geschickt. Im Gegenzug versorgt Russland Nordkorea mit Finanzhilfen, Militärtechnologie, Lebensmittel- und Energielieferungen. (Quelle: AFP)
05:00 Uhr | Drohnenangriffe auf russischen Hafen an der Grenze zu Finnland
Der russische Hafen Primorsk nahe der Grenze zu Finnland ist bei Drohnenangriffen getroffen worden. Das teilte der Gouverneur der Region Leningrad, Alexander Drosdenko, auf Telegram mit. Durch einen beschädigten Treibstofftank sei ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr arbeite daran, den Brand zu löschen, das Personal sei evakuiert worden. Den Angaben zufolge hat die russische Luftabwehr mehr als 50 Drohnen über der Region zerstört. (Quelle: AFP)
00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 22. März 2026
Die Kämpfe in der Ukraine haben sich weiter intensiviert. Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs kam es binnen 24 Stunden zu 148 Gefechten, vor allem in den Regionen Donezk und Saporischschja. Beobachter gehen davon aus, dass eine russische Frühjahrsoffensive gegen den Festungsgürtel in Donezk begonnen haben könnte. Auch Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, Russland nutze bessere Wetterbedingungen für verstärkte Angriffe, nehme dabei jedoch höhere Verluste in Kauf.