Der Regionale Planungsverband Oberes Elbtal/Osterzgebirge sieht insgesamt 76 Gebiete potentiell für neue Windräder rund um Dresden vor. Der Verband hat diese Gebiete bei seiner Sitzung am Montag bestätigt, wie Kerstin Körner, Oberbürgermeisterin von Dippoldiswalde MDR SACHSEN sagte. Insgesamt umfasst der Plan die Landkreise Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie die Stadt Dresden.
Pflicht, Flächen auszuweisen
Bis Ende 2027 müssen 1,3 Prozent der Landesfläche – rund 4.500 Hektar – für Windenergie ausgewiesen werden, wie Verbandschef und Meißner Landrat Ralf Hänsel sagte. Bis 2032 dann 2 Prozent. Für den Regionalen Planungsverband sei das Pflicht. Ein Vorranggebiet bedeute aber nicht automatisch, dass dort auch gebaut wird.
Viele Flächen scheiden ohnehin aus, etwa wegen Natur- und Artenschutz oder wegen Abständen zu Wohngebieten. Dadurch konzentriert sich der Ausbau auf wenige Kommunen, während andere kaum betroffen sind.