
Eine angebliche Schießerei in der Hasenheide in Berlin-Neukölln hat am Montagnachmittag einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst.
Weil Zeugen von möglichen Schüssen berichtet hatten, durchkämmten etwa 50 Beamte mit Polizeihunden die Grünanlage. Auch ein Hubschrauber kam zum Einsatz. Auch der Columbiadamm wurde zwischenzeitlich in beide Richtungen gesperrt. Doch auch nach einer dreistündigen Suche gab es keine Hinweise auf ein Verbrechen. Verletzte wurden ebensowenig entdeckt wie eventuelle Tatverdächtige. Deshalb beendete die Polizei den Einsatz am späten Nachmittag, wie sie dem rbb auf Nachfrage mitteilte.
In den vergangenen Monaten waren in Berlin immer wieder Schüsse gefallen. Erst in der vergangenen Nacht wurde ein 38-jähriger Mann in Schöneberg schwer verletzt. Am Wochenende war ein 23-Jähriger im Stadtteil Wilmersdorf angeschossen worden. Die Polizei hat eine spezielle Ermittlungsgruppe zur Schusswaffengewalt in der Stadt eingerichtet.
Sendung: rbb|24, 23.03.2026, 17:05 Uhr