Das Waldgebiet Osterholz zwischen Haan und Wuppertal ist ein Ort der Kontraste. Jetzt im Frühling beginnt die Blüte der Rapsfelder. Zitronenfalter und Tagpfauenauge fliegen umher, Schlehensträucher zeigen sich in lichtweißer Pracht. Mit dem Neandertalsteig, dem Bergischen Weg und dem Wupperweg ist der Osterholz gleich dreifach als Wanderweg ausgewiesen. Shirin Schwab aus Erkrath-Hochdahl nutzt den sonnigen Frühlingstag, um mit den Nordic-Walking-Stöcken den Weg zu erobern. Sie kommt aus Richtung der ehemaligen Abraumhalde Schöller der Kalkwerke Oetelshofen. „Die ist renaturiert worden, mit viel Grün. Es gibt eine Lehrtafel, auf der Gesteinsarten erklärt werden, und man kann von dort aus in die Grube Osterholz schauen“, erzählt Schwab. Doch was sich in Höhe der Rapsfelder noch nicht ausmachen lässt – vollends idyllisch ist der Osterholz spätestens seit dem Jahr 2022 nicht mehr.