Der europäische Baumarktkonzern Kingfisher verzeichnete am Dienstag einen Anstieg des Jahresgewinns um 6 %. Dabei konnte eine robuste Performance auf dem britischen Markt die Schwäche in Frankreich und Polen kompensieren.
Die im FTSE-100 gelistete Gruppe, die in Großbritannien unter den Marken B&Q und Screwfix sowie in Frankreich und weiteren Märkten als Castorama und Brico Depot auftritt, prognostiziert für das Geschäftsjahr 2026/27 ein weiteres Gewinnwachstum.
Kingfisher erzielte in dem am 31. Januar 2026 endenden Geschäftsjahr einen bereinigten Vorsteuergewinn von 560 Millionen Pfund (751,7 Millionen Dollar), was den eigenen Prognosen entspricht. Der Gesamtumsatz stieg um 1,3 % auf 12,9 Milliarden Pfund.
Für das Geschäftsjahr 2026/27 stellt das Unternehmen einen Gewinn in einer Spanne von 565 Millionen bis 625 Millionen Pfund in Aussicht.
Die Auswirkungen des Iran-Krieges stellen jedoch ein Risiko für die Analystenprognosen dar. Experten warnen, dass jeder anhaltende Anstieg der Energie- und Lieferkosten einen erheblichen Gegenwind bedeuten könnte, noch bevor die Folgen für das Verbrauchervertrauen spürbar werden.
„Angesichts eines uneinheitlichen Konsumumfelds in unseren Märkten konzentrieren wir uns weiterhin auf die Umsetzung unserer strategischen Prioritäten, die Wahrung der Kostendisziplin und die Steigerung der Aktionärsrenditen“, sagte CEO Thierry Garnier.
Kingfisher, dessen Aktien im bisherigen Jahresverlauf um 5 % nachgegeben haben, kündigte zudem ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 300 Millionen Pfund an, nachdem bereits im Jahr 2025/26 ein Rückkauf in gleicher Höhe abgeschlossen wurde.
($1 = 0,7449 Pfund)