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Insheim (Rheinland-Pfalz) – Erst ein lauter Knall, dann schlagen meterhohe Flammen in den Himmel: An einem Bahnübergang in der Südpfalz krachte ein Regionalzug in einen Autotransporter. Es gab mehrere Explosionen. Zurück blieb ein großes Trümmerfeld.

Der Fahrer des Lastwagens geriet am Montagabend in einen plötzlichen Stau und blieb mit seinem Auflieger auf dem Bahnübergang im Landkreis Südliche Weinstraße (Rheinland-Pfalz) stehen. Dann näherte sich der Regionalzug! Trotz Notbremsung konnte der Lokführer einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Es kam zur Kollision. Der Transporterfahrer schaffte es noch, auszusteigen. Er wurde durch herumfliegende Trümmer schwer verletzt.

Menschen stehen an dem Bahnsteig in Insheim (Rheinland-Pflalz) während es an dem Bahnübergang brennt

Menschen stehen am Bahnsteig in Insheim (Rheinland-Pfalz). Sie wurden Augenzeugen des Zusammenstoßes

Foto: Henry Mungenast/EinsatzReport24

Drei Zugpassagiere wurden verletzt

Der Transporter stand lichterloh in Flammen, es gab mehrere Explosionen. Trümmer trafen auch ein Auto auf einem nahegelegenen Parkplatz und setzten dieses in Brand. Drei Zugpassagiere wurden laut Polizei durch die Wucht des Aufpralls leicht verletzt. Alle Verletzten kamen in ein Krankenhaus.

Der Zusammenstoß zwischen Zug und Transporter verursachte einen Brand am Bahnübergang

Der Zusammenstoß zwischen Zug und Transporter verursachte mehrere Feuer

Foto: Henry Mungenast/EinsatzReport24

Die Bergungsarbeiten dauerten in der Nacht an. Die Strecke bleibt auch am Morgen noch gesperrt. Es sei unklar, ob es Schäden am Gleisbett gibt, sagte ein Polizeisprecher. Das wird in den Morgenstunden geprüft. Dann wird auch entschieden, ob die Strecke für den Zugverkehr wieder freigegeben wird. Die Ermittler schätzen den Sachschaden auf mehrere 100.000 Euro. Laut der Zeitung „Die Rheinpfalz“ war der Transporter zum Zeitpunkt des Unfalls unbeladen.

Der Unfall verursachte einen Sachschaden von 100.000 Euro.

Der Unfall verursachte einen Sachschaden von mehreren 100.000 Euro.

Foto: 7aktuell.de/Simon Adomat