Städtisches Museum Braunschweig
Tora-Mäntel und duftende Kräuter: Direktor erklärt jüdische Exponate
24.03.2026 – 11:20 UhrLesedauer: 1 Min.
Chanukka-Kerzenleuchter (Symbolbild): Im April lädt das Museum Braunschweig dazu ein, sich über das Judentum zu informieren. (Quelle: pistorv/Yay images/imago-images-bilder)
Im April erläutert Peter Joch im Haus am Löwenwall religiöse Objekte aus der Zentralrat-Ausstellung. Getränk und Kuchen sind im Eintrittspreis enthalten.
Am Mittwoch, 1. April, lädt das Städtische Museum Braunschweig zur nächsten „Mittagspause im Museum“ – ab 12.30 Uhr am Steintorwall 14. Nach Angaben der Stadt Braunschweig erläutert Museumsdirektor Peter Joch dabei religiöse Exponate aus dem Judentum.
Im Mittelpunkt stehen Objekte wie Tora-Mäntel, duftende Kräuter, bekrönte Schriftrollen und Chanukka-Leuchter. Sie gehören zur Ausstellung „Mit eigener Stimme. 75 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland“. Besucher können während der Führung Fragen stellen.
Die Führung dauert rund 20 Minuten. Danach treffen sich die Teilnehmer in der Cafeteria. Getränk und Kuchen sind im Eintrittspreis enthalten.
Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland. Sie ist nach Angaben des Museums deutschlandweit die einzige zu diesem Thema. Die Schau zeigt, wie der Zentralrat als politischer Akteur für demokratische Grundwerte eintrat und als Anwalt des Grundgesetzes handelte.
Die Ausstellung läuft noch bis zum 20. September im Haus am Löwenwall.
