Diese Airline baut aus

Angebot am Nürnberger Flughafen wächst weiter

Aktualisiert am 24.03.2026 – 15:54 UhrLesedauer: 2 Min.

Albrecht-Dürer-Airport (Symbolbild): Welche Auswirkungen hat der angekündigte Streik auf den Nürnberger Flughafen?Vergrößern des Bildes

Albrecht-Dürer-Airport (Symbolbild): Für die Airline Corendon stellt der Flughafen eine wichtige Basis dar. (Quelle: Meike Kreil)

Ein weiterer Flieger soll künftig in Nürnberg stationiert werden. Für Passagiere bedeutet das mehr Auswahl – und Direktverbindungen. Was der Zuwachs noch alles mit sich bringt.

Corendon wächst in Nürnberg. Die türkische Ferienfluggesellschaft hat sich auf Sonnenziele wie die Türkei, Griechenland, Spanien und Ägypten spezialisiert. Mit einer zweiten stationierten Maschine soll das Ferienflugprogramm am Nürnberger Flughafen deutlich wachsen. Das teilt eine Sprecherin der Fluggesellschaft der Nürnberger Lokalredaktion von t-online auf Nachfrage mit.

Demnach soll die weitere Boeing 737-800 ab diesem Freitag im Einsatz sein. Für Reisende aus Nürnberg und der Region bedeutet das: mehr Flüge und Direktverbindungen und eine größere Auswahl bei den klassischen Urlaubszielen. Zunächst war von einem Einsatz ab Mai die Rede, nun soll offenbar schon das Ostergeschäft mitgenommen werden.

Mit der zusätzlichen Maschine erhöht die Airline die Kapazitäten auf den Strecken nach Hurghada, Heraklion, Rhodos und Korfu. Auch die spanischen Ziele Gran Canaria, Fuerteventura und Palma de Mallorca sollen künftig über die gesamte Sommersaison hinweg angeflogen werden. Wichtigstes Ziel für Corendon ist und bleibt aber Antalya. Auf Ägypten wird nun ganzjährig gesetzt.

Seit der Eröffnung der Basis im Jahr 2019 hat die Airline nach eigenen Angaben bereits mehr als zwei Millionen Passagiere von und nach Nürnberg befördert. Der Flughafen Nürnberg ist für Corendon eine von vier Basen in Deutschland.

Damit sei der Flughafen Nürnberg ein sehr wichtiger Partner, heißt es aus der Pressestelle. Welches Wachstum sich die Airline davon konkret erwartet – darauf antwortet sie nicht. Und was kostet das Ganze? Bei einem Pressegespräch im November sprach der Corendon-Verantwortliche Paul Schwaiger von einer „gehörigen Investition“ von über 100 Millionen Euro.