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Müssen die Darts-Fans in Berlin auf einen absoluten Topstar verzichten?

Am Donnerstag gastiert die Premier League in der Hauptstadt. In der Uber Arena kämpfen die besten acht Spieler ab 19 Uhr (live bei Sport1/DAZN) um den Tagessieg. Eigentlich acht, denn womöglich muss der Niederländer Gian van Veen (23) weiter pausieren. Bereits letzte Woche fehlte der WM-Finalist am 7. Spieltag in Dublin.

Hintergrund: van Veen musste letzte Woche ins Krankenhaus. Diagnose: Nierensteine. Ab Samstag war der 23-Jährige wieder zu Hause. Danach berichtete er von „schrecklichen Schmerzattacken“. So habe er in drei Nächten insgesamt nur knapp sechs Stunden geschlafen. Mittlerweile geht es ihm wieder etwas besser, doch ein Start in Berlin ist weiter ungewiss.

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So zitiert das Portal „sportnieuws.nl“ den Vize-Weltmeister: „Ich merke, dass ich in der letzten Woche viel Kraft und Energie verloren habe, ich bin sehr schnell erschöpft. Letztes Wochenende war ich bei meiner Familie und habe gemerkt, dass all diese Reize immer noch sehr anstrengend sind.“ So habe er am Wochenende 15 Minuten geworfen, danach sei er aber völlig fertig und erschöpft gewesen.

„Ich werde mein Bestes geben“

Bezüglich des Starts in Berlin erklärt van Veen: „Ich werde mein Bestes geben, aber letztendlich geht es nicht nur um die Premier League, so toll sie auch sein mag. Wenn man zu früh wieder anfängt und deswegen länger ausfällt, will man das auch nicht.“

Klar ist aber auch: Nach sieben Spieltagen rangiert van Veen in der Tabelle der Premier League nur auf Platz sechs. Ein Eventsieg gelang ihm noch nicht. Der Rückstand auf den wichtigen Platz vier und damit die Qualifikation für das Halbfinale beträgt aktuell zwei Punkte. Mit dem Event in Berlin am Donnerstag ist genau die Hälfte aller Spieltage erreicht.

Dabei würde van Veen vor den deutschen Fans im Viertelfinale auf den Waliser Gerwyn Price treffen. Sollte van Veen wirklich ausfallen, wäre Price automatisch im Halbfinale des Abends. Darts-Fans werden aber hoffen, dass dies nicht der Fall ist. Denn: Bereits im letzten Jahr fehlte in Berlin ein Topstar. Damals fiel Michael van Gerwen aus. Nicht, dass auch in 2026 ein Holländer im Aufgebot fehlt.