Newsblog zur US-Politik

„Historischer Sieg“ – US-Jury spricht Meta schuldig

Aktualisiert am 25.03.2026 – 00:09 UhrLesedauer: 16 Min.

Mark Zuckerberg, CEO von Meta, trägt eine mit künstlicher Intelligenz ausgestattete intelligente Brille (Archivbild).Vergrößern des Bildes

Mark Zuckerberg, CEO von Meta, trägt eine mit künstlicher Intelligenz ausgestattete intelligente Brille (Archivbild). (Quelle: Nic Coury/AP/dpa)

Der US-Senat bestätigt den neuen Heimatschutzminister. Das Pentagon kündigt neue Regeln für die Presse an. Alle Entwicklungen im Newsblog.

In einem Prozess gegen die Facebook-Mutter Meta im US-Bundesstaat New Mexico haben die Geschworenen den Konzern für schuldig befunden, Minderjährige auf den Plattformen Facebook, Instagram und Whatsapp nicht ausreichend zu schützen. Das Urteil verpflichtet Meta zur Zahlung von über 375 Millionen Dollar Schadensersatz (rund 328 Millionen Euro) und fiel zum Abschluss eines sechswöchigen Prozesses, nachdem die Geschworenen am Dienstag in Santa Fe über den Fall beraten hatten. Meta kündigte an, Berufung einlegen zu wollen.

Die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaats hatte Mark Zuckerbergs Meta-Konzern vorgeworfen, Minderjährige nicht ausreichend vor Online-Anmache, sexuellem Missbrauch und Menschenhandel in den Meta-Onlinediensten geschützt zu haben. Der US-Konzern kündigte nach der Urteilsverkündigung an, in Berufung zu gehen. „Wir lehnen das Urteil respektvoll ab“, erklärte ein Meta-Sprecher. „Wir arbeiten hart daran, die Sicherheit der Menschen auf unseren Plattformen zu gewährleisten.“

Das Urteil sei „ein historischer Sieg für jedes Kind und jede Familie, die den Preis dafür gezahlt hat, dass Meta Profit über die Sicherheit von Kindern gestellt hat“, erklärte Generalstaatsanwalt Raúl Torrez, der die Klage eingereicht hatte. Die Führungsebene von Meta habe gewusst, „dass ihre Produkte Kindern schaden, ignorierten Warnungen ihrer eigenen Mitarbeiter und belogen die Öffentlichkeit hinsichtlich dessen, was sie wussten“.

Die USA arbeiten offenbar daran, ihre militärische Präsenz in Grönland auszuweiten. Das habe der Kommandeur des Nordkommandos erklärt, heißt es in übereinstimmenden Medienberichten. Das Ziel sei es, zusätzliche Standorte für Spezialoperationen zu schaffen und einen dauerhaften Zugang zu arktischen Gewässern zu etablieren.

Konkret wolle die USA Grundlagen für das geplante Abwehrsystem Golden Dome schaffen und in der Lage sein, Kampfflugzeuge und Tanker als „erste Verteidigungslinie“ gegen Marschflugkörper von Grönland aus starten zu können. Auch Häfen für Spezialeinsatzkräfte und die Marine seien geplant.

Die Trump-Regierung wird dem französischen Energieriesen TotalEnergies fast eine Milliarde US-Dollar zahlen, damit dieser seine Pläne zum Bau von Windparks vor der US-amerikanischen Ostküste aufgibt. Das teilte das US-Innenministerium am Montag mit. Das Energieunternehmen hatte sich verpflichtet, den Betrag in den USA zu investieren – nun kündigte das Ministerium an, diese Investition „eins zu eins“ zu erstatten.