18.20 Uhr: Iran pocht auf Kontrolle der Straße von Hormus
Der Iran beharrt auf einer vollständigen Kontrolle über die Schifffahrt in der Straße von Hormus. Ein Sprecher des Zentralkommandos der Streitkräfte erklärte laut Nachrichtenagentur Tasnim, die Lage in der Meerenge werde nicht zum vorherigen Zustand zurückkehren: „Es wird geschehen, was wir wollen.“
Allen Schiffen mit Verbindungen zu den USA oder Israel bleibe die Passage untersagt, so der Sprecher. „Die Entscheidung über die Erteilung einer Transitgenehmigung liegt bei uns.“ Der Sprecher betonte die Bedeutung der Straße von Hormus für den globalen Energiehandel: „Das Feuer unter dem Ölpreis lodert seit einiger Zeit; wie hoch die Flammen schlagen, liegt in unserer Hand.“
18.15 Uhr: Österreichs Parlament billigt Eingriff gegen hohe Spritpreise
Österreich greift als Reaktion auf die wirtschaftlichen Folgen des Nahost-Krieges in den Kraftstoffmarkt ein. Der Nationalrat beschloss ein Maßnahmenpaket, das die Spritpreise ab dem 1. April um zehn Cent je Liter senken kann. Die Regelung greift, sobald die Preise für Benzin oder Diesel innerhalb von zwei Monaten um mehr als 30 Prozent steigen.
Erreicht wird dies durch eine befristete Senkung der Mineralölsteuer um fünf Cent sowie einen verpflichtenden Rabatt von weiteren fünf Cent zulasten der Gewinnmargen der Mineralölkonzerne. Zudem wurden Teile der staatlichen Notstandsreserve freigegeben, um einen möglichen Lieferausfall auf der Route durch die Straße von Hormus abzufedern.
17.44 Uhr: Israels Außenminister an UN – Hisbollah zu Terrororganisation erklären
Israels Außenminister Gideon Saar hat in einem Schreiben an den UN-Sicherheitsrat gefordert, die Angriffe der Hisbollah gegen sein Land zu verurteilen und die proiranische Miliz als Terrororganisation einzustufen. Seit dem 2. März habe die Hisbollah mehr als 3.500 Raketen und Drohnen auf Israel abgefeuert, schrieb Saar auf der Plattform X. Der UN-Sicherheitsrat solle von der libanesischen Regierung die Entwaffnung der Hisbollah und anderer bewaffneter Gruppen verlangen, schrieb Saar weiter.
Im Libanon wurden bisher nach Angaben der Katastrophenschutzeinheit der Regierung 3.646 israelische Angriffe gemeldet. Mehr als 1.000 Menschen wurden nach Behördenangaben seit Ausbruch der jüngsten Eskalation im Land bereits getötet.
17.18 Uhr: Iran droht mit neuer Front an Meerenge Bab al-Mandab
Der Iran könnte eine neue Front an der Meerenge Bab al-Mandab eröffnen, sollten Angriffe auf iranisches Staatsgebiet oder seine Inseln erfolgen. Dies meldet die halbstaatliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Militärvertreter. Die strategisch wichtige Wasserstraße verbindet das Rote Meer mit dem Golf von Aden und ist eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Seehandel. Das östliche Ufer der Meerenge gehört zum Jemen. Die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz im Jemen hat bereits mehrfach Frachter und Tanker in den Gewässern angegriffen.
16.51 Uhr: Elf palästinensische Familien in Ostjerusalem zwangsgeräumt
Elf palästinensische Familien, insgesamt rund 60 Personen, sind am Mittwoch aus ihren Häusern im Ostjerusalemer Stadtteil Silwan zwangsgeräumt worden. „Dies ist eine der größten Räumungen, die in den letzten Jahren in Ostjerusalem stattgefunden haben“, sagte Aviv Tatarsky von der Jerusalemer Nichtregierungsorganisation Ir Amim (Stadt der Völker), die sich für ein friedliches Zusammenleben von Israelis und Palästinensern einsetzt, der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).
„Als Vorwand für die Zwangsräumungen wird angeführt, dass die Häuser der palästinensischen Familien auf Land stehen, das einer jüdischen Stiftung gehörte“, so Tatarsky weiter. Diese habe sich dort Ende des 19. Jahrhunderts niedergelassen. Nach der Zwangsräumung seien die Gebäude an die radikale Siedlerorganisation Ateret Cohanim übergeben worden. Das Gebiet war bis zum späten Nachmittag gesperrt, auch für Journalisten.
Aus Sicht Tatarskys ist ganz Silwan durch Enteignungen, Zwangsräumungen und Siedlergewalt gefährdet. Dies bedrohe Stabilität und Sicherheit der gesamten Gesellschaft und müsse gestoppt werden.
16.44 Uhr: Französischer Militärchef hält Gespräch mit Amtskollegen über Straße von Hormus
Der Chef der französischen Streitkräfte, Fabien Mandon, wird nach Angaben des Militärs in Kürze ein Treffen per Videokonferenz mit den Armeechefs jener Länder abhalten, die eine Rolle bei der Wiederherstellung der Seeschifffahrt in der Straße von Hormus spielen wollen. Das Treffen stehe in keinem Zusammenhang mit dem Vorgehen der USA in dieser Angelegenheit und werde den Rahmen einer defensiven Haltung haben, sagt der Sprecher des französischen Militärs. Frankreich hat wiederholt erklärt, dass es sich nicht an Einsätzen beteiligen werde, solange die Feindseligkeiten in der Region nicht abgeklungen seien.
16.38 Uhr: Wadephul drängt Iran zu Verhandlungen
Außenminister Johann Wadephul hat Teheran aufgefordert, sich auf Verhandlungen mit den USA über ein Ende des Iran-Kriegs einzulassen. Es sei begrüßenswert, dass US-Präsident Donald Trump sein Ultimatum gegenüber der iranischen Führung zunächst um einige Tage aufgeschoben habe und nun Verhandlungen anstrebe, sagte der CDU-Politiker in Berlin bei einem Treffen mit seinem tunesischen Kollegen Mohamed Ali Nafti. „Irans Regime ist gut beraten, jetzt darauf einzugehen.“
16.11 Uhr: Guterres – Welt steht vor einem größeren Krieg
UN-Generalsekretär António Guterres hat den französischen Diplomaten Jean Arnault zu seinem persönlichen Gesandten für den Konflikt im Nahen Osten ernannt. Der Konflikt sei außer Kontrolle geraten. Die „Welt steht vor einem größeren Krieg“, sagt Guterres gegenüber der Presse. Er stehe in engem Kontakt mit vielen Akteuren in der Region und weltweit. Es gebe eine Reihe von Initiativen für Dialog und Frieden.
16.02 Uhr: Ägypten bietet sich als Ort für Verhandlungen bezüglich des Irans an
Ägypten hat sich als Austragungsort für jegliche Gespräche zum Iran angeboten, solange sie der Deeskalation dienten. Ägypten unterstütze die Bemühungen von US-Präsident Donald Trump, Verhandlungen mit dem Iran aufzunehmen, sagt Außenminister Badr Abdelatty. Zu der Reaktion des Iran auf den US-Plan sagt er: „Wir müssen unsere Bemühungen fortsetzen, es kommt ganz auf Diplomatie und Verhandlungen an.“
16.00 Uhr: Moskau zieht Mitarbeiter aus iranischem Akw Buschehr ab
Nach Angriffen auf das Gelände des iranischen Atomkraftwerks in Buschehr hat Moskau einen Teil seiner russischen Akw-Mitarbeiter evakuieren lassen. „163 Menschen haben Buschehr verlassen und sich zur iranisch-armenischen Grenze begeben“, sagte der Chef der russischen Atombehörde Rosatom, Alexej Lichatschow, am Mittwoch vor Journalisten. Am Vortag war nach Angaben der iranischen Atomenergiebehörde bei US-israelischen Angriffen ein Geschoss auf dem Akw-Gelände eingeschlagen, wodurch jedoch kein Schaden entstand.
„Rund 300 Personen“ seien weiterhin vor Ort, ein Teil davon solle evakuiert werden, sagte der Rosatom-Chef weiter. Allerdings sollten einige Dutzend Mitarbeiter vor Ort bleiben. „Wir können nicht einfach die Schaufeln in den Boden stecken und gehen“, fügte Lichatschow hinzu. Russland war an dem Bau des Akw in Buschehr beteiligt, russische Techniker unterstützten den Betrieb vor Ort.
In der vergangenen Woche war das Akw Buschehr schon einmal von einem Geschoss getroffen worden. Buschehr liegt im Südwesten des Irans und verfügt über den einzigen in Betrieb befindlichen Atomreaktor des Landes. Der Reaktor war nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA im Jahr 2011 erstmals ans Stromnetz angeschlossen worden.
15.52 Uhr: UN-Rat verurteilt Irans Angriffe auf Nachbarländer
Der UN-Menschenrechtsrat hat die Angriffe Irans auf seine Nachbarländer bei einer Dringlichkeitsdebatte in Genf verurteilt. Der Iran lehnte die vorgelegte Resolution ab. Darin wurden als Geschädigte namentlich Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Jordanien genannt. Weil der Iran keine Abstimmung verlangte, wurde die Resolution im Konsens angenommen.
In dem Text ging es nur um die Angriffe des Iran auf Nachbarländer, nicht um die Angriffe der USA und Israels auf den Iran, die vorausgegangen waren. Seit dem 28. Februar seien im Iran mehr als 1.500 Menschen ums Leben gekommen, darunter 300 Minderjährige, sagte der iranische Botschafter Ali Bahreini. Fast 45.000 Häuser seien zerstört oder beschädigt worden, mehr als 53 Krankenhäuser seien angegriffen worden, und 57 Schulen seien bombardiert worden.
Auf Antrag des Iran, Chinas und Kubas findet in Genf am Freitag eine weitere Dringlichkeitsdebatte im Kontext des Irankriegs statt. Dabei soll es um Angriffe auf Schuleinrichtungen und um die Menschenrechte von Kindern in bewaffneten Konflikten gehen.
15.48 Uhr: Mehrheit der US-Bürger hält Iran-Krieg für überzogen
Eine Mehrheit der US-Bürger glaubt, dass das jüngste Vorgehen des US-Militärs gegen den Iran zu weit gegangen ist. Wie aus einer repräsentativen Umfrage der Nachrichtenagentur AP und des Forschungszentrums Norc hervorgeht, sorgen sich viele Amerikaner zudem darum, sich bald keinen Sprit mehr leisten zu können. Die aktuellen Umfrageergebnisse legen nahe, dass der am 28. Februar von den USA und Israel begonnene Krieg gegen die Islamische Republik für Präsident Donald Trump im Jahr der Zwischenwahlen für den Kongress zur Belastung werden könnte.
Während Trump weitere Kriegsschiffe und Soldaten in den Nahen Osten verlegt, gaben 59 Prozent der Befragten an, dass das militärische Vorgehen gegen den Iran übertrieben sei. 45 Prozent zeigten sich „extrem“ oder „sehr“ besorgt, sich das Betanken ihrer Fahrzeuge in den kommenden Monaten wegen der gestiegenen Ölpreise nicht mehr leisten zu können. Kurz nach der Wiederwahl Trumps hatten in einer AP-Norc-Erhebung noch lediglich 30 Prozent der Befragten diese Sorge geäußert.
15.24 Uhr: Iran lehnt US-Vorschlag für Kriegsende ab
Der Iran hat laut einem Bericht des staatlichen Fernsehens einen US-Vorschlag für eine Waffenruhe abgelehnt. Der englischsprachige Kanal des Staatsfernsehens zitierte am Mittwoch eine anonyme Quelle mit der Aussage, Teheran habe den 15 Punkte umfassenden Plan zurückgewiesen. Zuvor war aus pakistanischen Regierungskreisen verlautet, der Vorschlag sei dem Iran übergeben worden.
Später erklärte ein hochrangiger iranischer Regierungsvertreter gegenüber Reuters, die erste Reaktion des Iran auf den Vorschlag der USA zur Beendigung des Krieges sei nicht positiv ausgefallen. Der Vorschlag werde noch geprüft, fügt er hinzu. Die erste Reaktion Teherans sei an Pakistan übermittelt worden, um von dort nach Washington weitergeleitet zu werden.
Pakistan hat sich als Gastgeber von Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran angeboten. Der Iran hatte bislang gesagt, er sei an keinen Verhandlungen mit den USA beteiligt. Ein Militärsprecher machte sich am Mittwoch über die diplomatischen Bemühungen Washingtons lustig.
14.55 Uhr: Iranische Raketenteile im Libanon abgestürzt
Im Libanon sind nach ersten Militärangaben Teile einer iranischen Rakete abgestürzt. Die libanesische Armee teilte mit, dass das eigentliche Ziel außerhalb des libanesischen Territoriums gelegen haben müsse. Die Rakete sei in großer Höhe explodiert. Als mögliche Ursachen würden eine technische Fehlfunktion oder der Abschuss durch eine Abfangrakete in Betracht gezogen. Der Vorfall ereignete sich gestern Nachmittag. Das israelische Militär teilte bereits am Abend mit, dass eine iranische Rakete auf libanesisches Territorium gefallen sei.
14.43 Uhr: Iranischer Student – Trump-Drohungen lösen Wut und Verwirrung aus
Der permanente Wechsel zwischen Drohungen und Signalen der Gesprächsbereitschaft aus Washington löst unter den Einwohnern Teherans Wut und Verwirrung aus. Das sagte ein Bürger der iranischen Hauptstadt der Nachrichtenagentur AP und verwies auf die später aufgeschobene Drohung von US-Präsident Donald Trump, innerhalb einer kurzen Frist iranische Kraftwerke unter Beschuss zu nehmen. „Es gab einige Tage, an denen die Bombardierungen so intensiv waren, dass man nichts machen konnte“, erklärte der 26-jährige Student, der anonym bleiben wollte. Auch seine Freunde seien größtenteils nicht vor die Tür gegangen. „Manchmal wache ich vom Lärm der Bomben auf, aber irgendwie schaffe ich es dann doch, wieder einzuschlafen, oder ich schreibe sofort meinen Freunden, um zu fragen, ob es ihnen gut geht. Es ist sehr belastend.“
Die Äußerungen des US-Präsidenten hätten die Befürchtung verstärkt, dass sich die Angriffe zunehmend auf zivile Infrastruktur und „unschuldige Zivilisten“ verlagern könnten, sagte er. Er beschrieb schwere Schäden in Wohngebieten in seinem Viertel im Westen Teherans. Dort seien etwa ein Wohngebäude und eine Apotheke getroffen worden. Die iranische Regierung hat Verbindungen zum globalen Internet fast vollständig gekappt. Er und seine Freunde seien deshalb auf das staatlich kontrollierte nationale Netz angewiesen, um inländische Fahrdienst- und Nachrichten-Apps zu nutzen, sagte der Student. Aber auch diese Verbindungen seien unzuverlässig.
14.22 Uhr: Hisbollah lehnt Gespräche mit Israel „unter Beschuss“ ab
Die Hisbollah lehnt Gespräche mit Israel ab, solange sie unter Beschuss steht. Das käme einer erzwungenen Kapitulation nahe, erklärte Hisbollah-Chef Naim Kassem in einer in seinem Namen verlesenen Fernsehansprache. Er rief zur Einheit gegen Israel auf. In der Rede, die auf einem der Hisbollah nahestehenden Fernsehsender ausgestrahlt wurde, hieß es, die Hisbollah-Kämpfer seien bereit, uneingeschränkt weiterzukämpfen.
13.33 Uhr: Golfstaaten – iranische Angriffe sind existenzielle Bedrohung
Die arabischen Golfstaaten warnen vor einer existenziellen Bedrohung durch iranische Angriffe auf ihre Infrastruktur. „Es besteht eine existenzielle Bedrohung für die internationale und regionale Sicherheit. Dieses aggressive Vorgehen untergräbt das Völkerrecht und die Souveränität“, sagt Kuwaits Botschafter Naser Abdullah H. M. Alhayen vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf. Andere Golfstaaten erklären, die Handlungen des Iran zielten darauf ab, Terror zu verbreiten. Der Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate, Jamal Jama al Muscharach, verurteilt den „Versuch des Iran, die internationale Ordnung durch rücksichtsloses expansionistisches Vorgehen zu destabilisieren“. UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk erklärt, das Vorgehen des Iran könne Kriegsverbrechen darstellen. „Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur müssen ein Ende haben. Sind sie vorsätzlich, können solche Angriffe Kriegsverbrechen darstellen“, erklärt er vor dem Rat.
13.28 Uhr: Medien – Großbritannien und Frankreich wollen Gespräche zur Straße von Hormus ausrichten
Großbritannien und Frankreich wollen britischen Medienberichten zufolge Gespräche zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus ausrichten. Ein Treffen mit Vertretern aus rund 30 Ländern solle noch diese Woche stattfinden, zitierte der „Guardian“ einen Verteidigungsbeamten. „Ich gehe davon aus, dass es in naher Zukunft eine Sicherheitskonferenz zur Straße von Hormus geben wird“, sagte er. Ziel sei es, eine Koalition zur Wiederöffnung der Straße von Hormus zu bilden.
Die „Times“ berichtete, Großbritannien habe angeboten, nach dem ersten Treffen zur Straße von Hormus später einen Gipfel in Portsmouth oder London auszurichten, um Einzelheiten auszuarbeiten und die Koalition aufzubauen. Diese solle sicherstellen, dass die Wasserstraße wieder geöffnet werden könne, „sobald die Bedingungen stimmen“.
13.00 Uhr: 42 Sanitäter seit Anfang März bei israelischen Angriffen im Libanon getötet
Bei israelischen Angriffen im Libanon sind nach Behördenangaben seit Ausbruch der jüngsten Eskalation Anfang März 42 Sanitäter getötet worden. Bei einem jüngsten Vorfall am Montag seien zwei Sanitäter bei einem israelischen Angriff auf ihr Motorrad getroffen worden und umgekommen, teilte das Gesundheitsministerium mit. Die beiden Männer seien auf dem Weg zu einem Einsatz und in Uniform gekleidet gewesen. Ihr Motorrad sei mit Warnleuchten ausgestattet gewesen. Sowohl die Hisbollah als auch die mit ihr verbündete Amal-Bewegung haben eigene Gesundheitsdienste. Insbesondere deren Mitarbeiter werden bei den Angriffen getroffen.
12.20 Uhr: Iran – Raketen in Richtung US-Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ abgefeuert
Der Iran hat nach Militärangaben Raketen in Richtung des US-Flugzeugträgers „USS Abraham Lincoln“ abgefeuert. Der Flugzeugträger sei dadurch gezwungen worden, seine Position zu ändern, zitierte das Staatsfernsehen aus einer Erklärung des Militärs. Marinekommandant Schahram Irani drohte mit weiteren Angriffen, sollten sich feindliche Schiffe in Reichweite der iranischen Streitkräfte befinden.
12.14 Uhr: Transporte von Tieren in Kriegsgebiete im Nahen Osten untersagt
Niedersachsen hat den Transport von lebenden Tieren in die Kriegsgebiete im Nahen Osten verboten. Das Landwirtschaftsministerium habe bereits einen Erlass an die kommunalen Veterinärämter gesendet, teilte das Ministerium mit. Konkret geht es um den Transport von Rindern, Schafen, Ziegen und Hausschweinen nach Israel, in den Irak, den Iran und den Libanon, in die palästinensischen Gebiete sowie in alle Länder der Arabischen Halbinsel. Niedersachsen gilt als Agrarland Nummer eins in Deutschland und ist führend in der Viehzucht.
Staatssekretärin Frauke Patzke betonte, angesichts der kriegerischen Handlungen in den Regionen sei die Sicherheit der transportierten Tiere „nach fachlicher Bewertung nicht mehr ausreichend gewährleistet.“ Nachdem bereits seit 2022 Tiertransporte aufgrund des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine nach Belarus, Russland und in die Ukraine verboten sind, sei dies aus Tierschutzsicht „ein weiterer unverzichtbarer Schritt“.