Die Freude war groß im Tierpark in Friedrichsfelde, als Rothschildgiraffe Amalka am 21. März ein männliches Jungtier zur Welt brachte. Es war bereits das fünfte Kalb für die Giraffen-Mama. Nur wenige Tage später gibt es aber traurige Nachrichten. Bereits zwei Tage nach der Geburt, am 23. März, sei das Giraffenbaby eingeschläfert worden, heißt es in einer Mitteilung des Tierparks auf Instagram vom Mittwoch.
Die kleine Giraffe habe von Beginn an Probleme beim Aufstehen und im Bewegungsablauf gehabt. Trotz intensiver Betreuung habe sich der Zustand des Tiers immer weiter verschlechtert. Untersuchungen hätten ergeben, dass das Jungtier an einer angeborenen Entzündung der Gelenke (Polyarthritis) gelitten habe. Diese Erkrankung erkläre, warum es von Geburt an nicht aufstehen und nicht selbständig Nahrung aufnehmen konnte.

Da die Giraffe keine Überlebenschance gehabt habe, sei entschieden worden, das Tier zu erlösen und einzuschläfern.
In den vergangenen Jahren konnte der Tierpark bei den Giraffen einige Zuchterfolge erzielen. Zuletzt wurden 2024 drei Jungtiere geboren, die nach wie vor Teil der Herde seien, heißt es in der Mitteilung.