Stadt Dortmund löst Schwimmbad-Betreiber auf
Die „Sportwelt“ gibt es bald nicht mehr
Julius Obhues
Volontär

Das Volksbad am Stadion öffnet auch 2026 wieder seine Tore für Besucher – allerdings unter einem neuen Betreiber. © Schaper
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Die Stadt Dortmund treibt die Neuorganisation ihres Bäderbetriebs voran und will die Sportwelt Dortmund gGmbH in die Revierpark Wischlingen GmbH eingliedern.
Bereits im Sommer 2025 hatte die städtische Tochtergesellschaft Revierpark Wischlingen GmbH die Sportwelt vollständig übernommen. Mit der geplanten Verschmelzung soll nun der letzte Schritt folgen. Künftig soll die Gesellschaft alle kommunalen Bäder aus einer Hand betreiben.
Schon heute verantwortet die Revierpark Wischlingen GmbH das Sportbad sowie das Sole- und Freibad in Wischlingen. Auch das Freibad Stockheide, das derzeit saniert wird, soll künftig von dort aus geführt werden. Hinzu kommen die bislang von der Sportwelt betriebenen Anlagen: die Freibäder Froschloch, Wellinghofen und Volkspark sowie die Hallenbäder Brackel, Hombruch, Lütgendortmund und Mengede.
Durch die Zusammenlegung wolle die Stadt nach eigenen Angaben Entscheidungswege verkürzen und Abläufe verschlanken. Mit der Verschmelzung gehen sowohl das Vermögen als auch die Beschäftigten der Sportwelt im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die Revierpark Wischlingen GmbH über. Die Sportwelt Dortmund wird damit als eigenständige Gesellschaft aufgelöst.
Parallel plant die Stadt, bei der Revierpark Wischlingen GmbH einen freiwilligen Aufsichtsrat einzurichten. Dieses Gremium soll aus vier vom Rat gewählten städtischen Vertretern sowie zwei Vertretern der Beschäftigten bestehen.

