Im wöchentlichen Rhythmus informiert die WZ über die aktuelle Baustellenlage in Wuppertal: Wo werden Arbeiten fertiggestellt, wo stagnieren sie und an welchen Orten gibt es neue Baustellen?

Einige schauen verdrießlich auf die Baustellen-Situation in der Hahnerberger Straße in Cronenberg. Vermehrt beobachten Vorbeifahrende einen vermeintlichen Stillstand auf der Baustelle, der verhindere, dass vor Ort ein Fortschritt entstehe. „Nein, es gibt keine Pause auf der Baustelle“, stellt ein Sprecher der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) klar. „Ganz im Gegenteil: Wir werden die Baustelle am Mittwoch, 25. März, so weit wie möglich wieder zurückbauen, damit der Verkehr wieder fließen kann.“

Drei von vier Baugruben seien inzwischen bereits wieder verfüllt. Die obere Grube, also die erste, wenn man aus Richtung Elberfeld komme, haben die WSW laut dem Pressesprecher an den Straßenrand verlegt und mit einer Stahlplatte abgedeckt, da sie zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal benötigt werde. Ab der Bäckerei Evertzberg bis zum Wilhelmring sei die Hahnerberger Straße dann wieder zweispurig befahrbar. Der nächste Bauabschnitt reicht von der unteren Baugrube am Schulweg bis zur Sambatrasse. „Mit den Arbeiten dort wollen wir Ende der Woche beginnen“, kündigt der Sprecher an.

Arbeiten Am Friedenshain in Elberfeld fast abgeschlossen

Gute Nachrichten gibt es auch für die Straße Am Friedenshain in Elberfeld. Hier seien die Arbeiten der WSW „fast abgeschlossen“. Die Stadtwerke hatten neue Versorgungsleitungen verlegt. In dieser Wochen finden noch Arbeiten an der Fahrbahnoberfläche statt. Die Arbeiten in einem weiteren Bauabschnitt im unteren Bereich der Cronenberger Straße haben in der vergangenen Woche begonnen. Dort sei der Baustellenbereich deutlich kleiner als im Bereich Am Friedenshain/Cronenberger Straße, heißt es weiter.

„Wir rechnen dort mit einer Bauzeit von etwa vier Wochen“, so die Vermutung des WSW-Sprechers.
Im Anschluss werden die WSW noch einen Hausanschluss an der Cronenberger Straße 330 verlegen.

Auf der Berliner Straße gegenüber der Einmündung der Wichlinghauser Straße in Oberbarmen haben die WSW mit den Tiefbauarbeiten für die Erstellung einer Bergegrube begonnen. Diese wird, erklärt der Sprecher der WSW, für den unterirdischen Rohrvortrieb zur Verlängerung des Entlastungssammlers Wupper in Barmen (Baulos 2) benötigt. Dafür werden 550 Meter Kanalleitung zwischen Bredde und Wichlinghauser Straße neu verlegt – diese Arbeiten werden in der zweiten Jahreshälfte durchgeführt. Die Kanalröhre des Eigenbetriebs Straßenreinigung Wuppertal (ESW) habe einen Durchmesser von zwei Metern. Für den Entlastungssammler werden außerdem mehrere unterirdische Anschluss- und Verzweigungsbauwerke errichtet. Die Arbeiten sollen Ende des Jahres 2027 abgeschlossen werden. Der Hauptzweck des ESW sei es dabei, klärpflichtiges Regenwasser zu reinigen. Eine weitere wichtige Funktion des unterirdischen Bauwerks sei zudem der Hochwasserschutz: Bei Starkregenereignissen dient es als zusätzlicher Stauraum, der das Abwassersystem und die Wupper entlastet.