- Zu Beginn des Jahres gab es einen Pächterwechsel im Kult-Lokal „Rote Nase“. Katinka Hoppe ist nun Inhaberin, gemeinsam mit ihrem Mann Marcus Eigentümerin des Eckhauses.
- Am 8. März wurde das Restaurant nach umfangreichen Renovierungsmaßnahmen wiedereröffnet. Ulrich Spieler bleibt weiterhin Küchenchef.
- Die Speisekarte bietet baden-württembergische Spezialitäten, spanische Tapas, italienische Vorspeisen und neu am Sonntag: verschiedene Pizza-Sorten nach neapolitanischem Rezept.
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Die „Rote Nase“ zählt zu Bremens Kult-Lokalen, seit sie 1974 von Gastro-Urgestein Achim Grunert so getauft wurde. Seither hat so mancher Pächter hier An der Gete 106 sein gastronomisches Glück gefunden. Denn für die vielen Stammgäste ist die „Rote Nase“ ein geselliger Treffpunkt, quasi ihr erweitertes Wohnzimmer. Zu Beginn des Jahres hat es nun erneut einen Pächterwechsel gegeben, und der ist schon etwas Besonderes. Denn auf den langjährigen Pächter Peer Schmidt folgt nun Katinka Hoppe als Inhaberin, gemeinsam mit ihrem Mann Marcus ist sie Eigentümerin des 1902 erbauten, schmucken Eckhauses. Zwar sind beide Quereinsteiger, aber das gastronomische Gen hat zumindest Marcus Hoppe geerbt. Denn seine Urgroßeltern kauften das Eckhaus 1906. Bevor Achim Grunert das Lokal übernahm, wurde die „Rote Nase“ von Hoppes Großmutter geführt.
Gelebte Nachbarschaft
Am 8. März wurde das Restaurant nun nach umfangreichen Renovierungsmaßnahmen wiedereröffnet. Was bleibt? Ulrich Spieler steht weiterhin am Herd. Dass der langjährige Küchenchef der „Roten Nase“ ursprünglich aus dem Ländle, also aus Baden-Württemberg, kommt, lässt sich an der kleinen, feinen Karte ablesen. Darauf finden sich Spezialitäten wie original Käsespätzle, die sonst in Bremen nicht so leicht zu finden sind. Genauso wie die Schupfnudeln mit Ofenkürbis in Thymian-Butter, wahlweise mit Ziegenkäse. Es stehen aber auch spanische Tapas und italienische Vorspeisen sowie Lachssteak und Hüftsteak-Medaillons auf der Karte. Neu ist der Pizza-Tag am Sonntag. Serviert werden verschiedene Pizza-Sorten nach original neapolitanischem Rezept. Das Gastro-Gen hat wohl auch Philip, der 16-jährige Sohn der Hoppes, geerbt. Er absolviert zurzeit eine Ausbildung als Hotelfachmann und hilft zuweilen in der „Roten Nase“ aus. Erklärtes Ziel der neuen Inhaberin ist es, das Traditionsrestaurant mit neuen Impulsen zum erweiterten Wohnzimmer für ganz Schwachhausen und zu einem Ort gelebter Nachbarschaft zu machen.
Info
Die „Rote Nase“, An der Gete 106, hat von Dienstag bis Sonntag von 18.00 bis 22.00 Uhr geöffnet. Montag ist Ruhetag.
Diese Fragen und Antworten wurden mit KI basierend auf unseren Artikeln erstellt.
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