Update vom 25. März: Nachdem die Preise für Treibstoff schon seit Wochen in die Höhe schnellen, hatte der Dieselpreis in Luxemburg die Zwei-Euro-Marke geknackt. Ab Mitternacht sinken die Luxemburger Höchstpreise für Sprit nun wieder.

Die Höchstpreise für Super 95, Super 98 und Diesel in Luxemburg, ab Donnerstag, 26. März:

Das hat das luxemburgische Wirtschaftsministerium mitgeteilt. In Luxemburg legt der Staat Höchstpreise für Sprit fest.

Erstmeldung vom 16. März: Die Preise für Diesel und Super 95 sind in Luxemburg deutlich gestiegen. Am Montag kostete Diesel im Großherzogtum noch 1,780 Euro pro Liter, Super 95 1,654 Euro pro Liter sowie Super 98 1,779 Euro pro Liter. Diesel verteuerte sich um 7,6 Cent und kostet nun 1,856 Euro pro Liter. Super 95 wird 4,8 Cent teurer und kostet jetzt 1,702 Euro pro Liter.

Tanken in Luxemburg: Spritpreise steigen deutlich

Für viele Deutsche kann es sich trotzdem aktuell lohnen, im Ausland wie in Luxemburg oder in Frankreich zu tanken und teils auch Reservekanister zu befüllen. Die Preise sind an den meisten Tankstellen in Luxemburg ähnlich, da sie staatlich reguliert werden. In Luxemburg sind zudem Kaffee und Zigaretten ebenfalls deutlich günstiger als in Deutschland. Die Handelskette Leclerc aus Frankreich hat unterdessen Dumpingpreis für Benzin und Diesel an der Saar-Grenze angekündigt. Das Unternehmen ist mit Standorten auch in Lothringen nahe der Grenze zu Deutschland vertreten.

„Steigenden Preise sind nur ein kleines Opfer angesichts der Bedrohung durch das iranische Atomprogramm“

„Die steigenden Preise sind nur ein kleines Opfer angesichts der Bedrohung durch das iranische Atomprogramm“, schrieb US-Präsident Donald Trump vor Kurzem in seinem Onlinedienst Truth Socia. Viele deutsche Autofahrer im Saarland und in ganz Deutschland werden das vielleicht anders sehen, wenn sie an der Tankstelle Preise wie 2,689 Euro für einen Liter Diesel (excellium) sehen wie zum Beispiel vor Kurzem an der Raststätte Siegerland auf der A45.

Benzin- und Dieselpreise an Deutschlands Tankstellen steigen rasant

Wegen des Kriegs im Nahen Osten sind die Ölpreise in den letzten Tagen so hoch gestiegen wie seit Langem nicht mehr. Auch die Benzin- und Dieselpreise an Deutschlands Tankstellen stiegen rasant. Benzin kostete laut dem ADAC am Montag, 16. März, den achten Tag in Folge mehr als 2 Euro, Diesel seit fast zwei Wochen. „Inzwischen pendeln sich die Preise langsam auf hohem Niveau ein“, hieß es. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Montags seien Super E10 und Diesel um 0,3 und 0,1 Cent teurer als noch am Sonntag, 15. März, gewesen.

Für 1 Liter Super E10 wurden am Montag den Angaben zufolge im Schnitt 2,040 Euro fällig. „Im Vergleich zum letzten Tag vor Kriegsbeginn ergibt sich aber ein Anstieg von rund 26 Cent. Der Liter Diesel kostete am Montag 2,157 Euro. Das waren rund 41 Cent mehr als vor Kriegsbeginn“, so der Autoclub.

Der ADAC wirft der Mineralölwirtschaft eine „unangemessene Preissetzung an den Tankstellen“ vor. Der Anstieg der Benzinpreise sei unverhältnismäßig. Der ADAC fordert die Senkung der Energiesteuer sowie eine vollständige Weitergabe der Steuersenkung an Verbraucherinnen und Verbraucher.

Wie viel Benzin oder Diesel darf ich Zuhause lagern?

Die Lagerung von Benzin und Diesel zu Hause ist nur in Garagen erlaubt. Laut Garagenverordnung der Länder ist eine Lagerung von 200 Litern Diesel und 20 Litern Benzin erlaubt. Der ADAC rät allerdings ebenfalls aus Sicherheitsgründen davon ab, Benzin oder Diesel in Garagen zu lagern.

Wie viele Liter Kraftstoff darf ich in Kanistern im Auto transportieren?

In Deutschland darf man als Privatperson maximal 240 Liter Kraftstoffe im Auto transportieren. Die Kraftstoffe müssen dabei auf maximal 60 Liter fassende Reservekanister verteilt sein, also maximal vier Stück. Der Kanister muss der UN- oder Reservekraftstoffkanister-Zulassung (RKK) entsprechen. Das bedeutet, dass er dicht, fest verschließbar und bruchsicher sein muss. Die entsprechende Kennzeichnung ist am Behälter eingeprägt.

Darf ich Benzin oder Diesel aus dem Ausland in Ersatzkanistern im Auto mit nach Deutschland transportieren?

Grundsätzlich dürfen Privatpersonen zum Tanken in andere Mitgliedstaaten der EU fahren und den Sprit steuerfrei nach Deutschland einführen. Sie dürfen aus einem EU-Mitgliedstaat wie Frankreich, Polen, Tschechien oder Österreich jeweils nur eine Tankfüllung sowie 10 Liter in einem extra Reservebehälter steuerfrei nach Deutschland einführen, in Luxemburg ist die Mitnahme im Reservekanister sogar komplett untersagt.

Wozu raten Experten beim Transport von Diesel oder Benzin in Ersatzkanistern im Auto?

Der ADAC rät, dass Autofahrer aus Sicherheitsgründen nicht mehr als 10 Liter als eigentliche Reserve mitnehmen sollten. Zudem sollten die Kanister möglichst weit weg von den Insassen transportiert werden, am besten im Kofferraum. Auch der TÜV Süd teilt mit, dass „flüssige Kraftstoffe Gefahrengut“ seien.

Wann ist Benzin oder Diesel an Tankstellen meist am günstigsten?

Der ADAC rät Autofahrern, zwischen 18 und 19 Uhr zu tanken. Zu diesen Zeiten seien Benzin und Diesel in der Regel am günstigsten. Beinahe genauso preisgünstig sei der Zeitraum zwischen 21 und 22 Uhr. „Auch zwischen 17 und 18 Uhr sind die Preise an den Zapfsäulen bereits relativ günstig“, so der Autoclub. Motto: Wer den Morgen meidet und abends tankt, spart sehr viel Geld.

Wer zudem auf Super E10 statt Super E5 zurückgreift (sofern das Auto E-10-tauglich ist), könne im Schnitt weitere 6 Cent je Liter sparen. „Noch größer wird der Spareffekt, wenn man gezielt die günstigste Tankstelle in der Nähe ansteuert“, rät der ADAC. Dadurch werde auch der Wettbewerb am Kraftstoffmarkt gestärkt.