15:12 Uhr | Insider: Große russische Ölraffinerie muss nach Angriffen Betrieb einstellen
Die große russische Ölraffinerie Kirischinefteorgsintez hat nach ukrainischen Drohnenangriffen offenbar die Verarbeitung eingestellt. Bei den Angriffen sind Branchen-Insidern zufolge einige Anlagen des Werks in Brand geraten. Surgutneftegas, der Betreiber der Raffinerie, hat sich bisher nicht geäußert. Die Raffinerie in Kirischi ist eine der größten des Landes. In den vergangenen Jahren verarbeitete sie jährlich rund 18 Millionen Tonnen und war damit für etwa sieben Prozent der gesamten russischen Ölverarbeitung verantwortlich. (Quelle: Reuters)
12:41 Uhr | Kreml offen für neue Friedensgespräche
Russland steht nach eigenen Angaben mit den USA in Kontakt wegen einer möglichen neuen Gesprächsrunde zur Beilegung des Ukraine-Kriegs. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte: „Wir bleiben offen, wir stehen in Kontakt mit den Amerikanern und wir rechnen damit (…), sobald die Umstände es erlauben.“ Er wies zugleich einen Beitrag in der „New York Times“ zurück, wonach Präsident Wladimir Putin wegen des Iran-Krieges das Interesse an Verhandlungen verloren habe, weil nun die die Öl-Einnahmen wieder stiegen. (Quelle: Reuters)
Update 09:51 Uhr | Türkischer Tanker im Schwarzen Meer angegriffen
Im Schwarzen Meer ist ein türkischer Öltanker rund 28 Kilometer vor dem Bosporus bei Istanbul von einer Drohne getroffen worden. Das bestätigte das türkische Verkehrsministerium. Wie der Sender NTV berichtet, gab es eine Explosion auf der Kommandobrücke. Zudem habe es einen weiteren Treffer gegeben, Wasser sei in den Maschinenraum eingedrungen. Die 27 Besatzungsmitglieder sind demnach in Sicherheit.
Die türkische Küstenwache entsandte nach einem Notruf ein Schiff sowie einen Notschlepper. Der unter der Flagge von Sierra Leone fahrende Tanker „Altura“ war vom russischen Hafen Noworossijsk aus in See gestochen und hatte rund eine Million Barrel Rohöl geladen. Das Schiff gehört der türkischen Firma Besiktas und wird von der EU sowie Großbritannien sanktioniert. (Quelle: Reuters)