TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen
Köln – Elf Jahre Verzögerung, 548 Millionen Euro mehr als geplant – doch jetzt ist es soweit: Die Kölner Oper öffnet im September wieder ihre Türen. Nach der Marathon-Sanierung kehrt das Haus an seinen alten Standort zurück. Und feiert das mit einem großen Fest für die Stadt.
Richard Strauss‘ „Der Rosenkavalier“ macht den Auftakt. Das gab das Haus jetzt bekannt. Doch bevor die neue Spielsaison startet, wird erst mal gefeiert.
Die Stadt feiert mit
Am 19. und 20. September steigt das große Eröffnungsfest. Für das Programm sorgen Oper, Schauspiel und Gäste – darunter auch Kölner Vereine. Bei Führungen und Technik-Shows gibt’s Einblicke hinter die Kulissen. Zum Finale spielen das Opern-Ensemble, das Gürzenich-Orchester und die Kölschrock-Band Kasalla zusammen.
Tickets für das Konzert gibt es per Verlosung. Am 24. September findet der Festakt der Bühnen mit einem Gala-Konzert statt, bei dem Starsopranistin Diana Damrau singt. Auch für das Gala-Konzert werden Eintrittskarten verlost. Am 27. September feiert „Der Rosenkavalier“ Premiere.
Tickets für alle Kölner
Damit mehr Menschen abseits des üblichen Publikums die Oper besuchen können, gibt es die Aktion „Hier sitzt Köln“. Pro Vorstellung gibt es zwei Freikarten zu gewinnen.
Seit 2012 wird an Oper und Schauspielhaus aus den 50ern saniert. Geplant war die Wiedereröffnung für 2015 – zu Kosten von rund 250 Millionen Euro. Doch die Arbeiten zogen sich jahrelang hin. Inzwischen liegen die Kosten bei 798 Millionen Euro. In der Zwischenzeit spielte die Oper an Ausweichorten.