Der Neubau der BBC-Brücke schreitet voran, doch technische Anforderungen und fehlende Sperrpausen sorgen für Verzögerungen im Bauablauf.

Die Stadt Mannheim treibt den Ersatzneubau der BBC-Brücke weiter voran. Während der laufenden Bauarbeiten bleibt der Verkehr dank einer bereits im September eingerichteten Behelfsumfahrung weiterhin gesichert.


Brücke angehoben und vorbereitet

In den vergangenen Wochen wurde das bestehende Brückenbauwerk auf rund 1,82 Meter angehoben und auf sogenannten Absetzstapeln gelagert. Diese Maßnahme ist notwendig, um die Brücke im nächsten Schritt zu verschieben und anschließend zurückzubauen.

Das rund 1.500 Tonnen schwere Bauwerk soll mithilfe spezieller Verschubträger bewegt werden – ein technisch anspruchsvoller Vorgang, der nur bei unterbrochenem Bahnverkehr möglich ist.


Verzögerung durch fehlende Sperrpausen

Geplante Sperrpausen im Bahnverkehr konnten im März aus betrieblichen Gründen nicht umgesetzt werden. Dadurch verschieben sich die weiteren Arbeiten um etwa vier Wochen.


Hilfsturm bleibt bis Sommer

Für den Einbau der Verschubträger kommt ein sogenannter Hilfsturm zum Einsatz, der die präzise Positionierung ermöglicht. Dieser bleibt voraussichtlich bis Ende August 2026 bestehen – also bis zum vollständigen Einschub und Abbruch der alten Brücke.


Neue Lösung für Rad- und Fußverkehr

Um Einschränkungen für Fußgänger und Radfahrer möglichst gering zu halten, wird in der Zielstraße ein gemeinsamer Geh- und Radweg eingerichtet.

Für die Umsetzung dieser Maßnahme wird die Zielstraße in der Nacht von Dienstag, 31. März, 20:00 Uhr, bis Mittwoch, 1. April, 05:00 Uhr vollständig gesperrt. Entsprechende Umleitungen werden ausgeschildert.

Weitere größere Verkehrseinschränkungen in der Zielstraße oder der Boveristraße sind derzeit nicht vorgesehen.

Einordnung: Der Neubau der BBC-Brücke zählt zu den technisch anspruchsvollsten Infrastrukturprojekten der Stadt und erfordert eine enge Abstimmung mit dem Bahnverkehr.

Hinweis: Verkehrsteilnehmer sollten kurzfristige Sperrungen beachten und alternative Routen einplanen.