02:49 Uhr | Lawrow lobt US-Druck auf Ukraine

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat die USA für ihren Druck auf Kiew in den Verhandlungen gelobt. Washington versuche, die Ukraine zu Vereinbarungen zu bewegen, die die Präsidenten beider Länder zuvor in Alaska getroffen hätten, sagte Lawrow. Zugleich warf er der Ukraine und ihren westlichen Unterstützern vor, gegen internationale Abkommen verstoßen und die Krise selbst mit ausgelöst zu haben. Konkrete Abkommen nannte er nicht. (Quelle: EBU)

02:07 Uhr | Bericht: Putin bittet Oligarchen um Geld

Russlands Präsident Wladimir Putin hat einem Bericht zufolge Oligarchen um finanzielle Beiträge für den Staatshaushalt gebeten. Laut „Financial Times“ sollen so die Kosten des Ukraine-Kriegs abgefedert werden. Demnach will Putin den Krieg fortsetzen, bis Russland die verbleibenden Teile der Donbass-Region unter Kontrolle hat. (Quelle: Reuters)

01:26 Uhr | USA richten Fonds für Rückführung verschleppter Kinder ein

Die USA haben einen Fonds über 25 Millionen Dollar zur Rückführung nach Russland verschleppter ukrainischer Kinder eingerichtet. Das Geld soll die Identifizierung, Rückholung und Betreuung der Kinder unterstützen, teilte das Außenministerium mit. Die ukrainische First Lady Olena Selenska begrüßte den Schritt. Laut UN gelten die Deportationen als mögliches Verbrechen gegen die Menschlichkeit. (Quelle: AFP)

00:43 Uhr | Erstes Treffen von US- und russischen Abgeordneten seit Jahren

Erstmals seit Jahren haben sich US- und russische Parlamentsmitglieder in Washington getroffen. Die republikanische Abgeordnete Anna Paulina Luna sprach von einem wichtigen Schritt für den Dialog. Auch Russlands Vertreter, darunter Wjatscheslaw Nikonow, bezeichneten das Treffen als Signal für eine mögliche Annäherung. Die Kontakte sollen fortgesetzt werden. (Quellen: AFP, dpa)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 26. März 2026

Ein ukrainischer Drohnenangriff hat offenbar eine der größten russischen Ölraffinerien schwer getroffen. In Kirischi (Region Leningrad) kam es laut Behörden und Anwohnern zu Schäden und Bränden im Industriegebiet, in dem die Raffinerie Kirischinefteorgsintez liegt. Die Anlage soll ihre Verarbeitung vorerst eingestellt haben. Unabhängig davon berichtete der ukrainische Generalstab, ein russischer Armee-Eisbrecher sei im Hafen von Ust-Luga beschädigt worden.

Auch an der Front und in Grenzregionen gab es Opfer auf beiden Seiten. Bei russischen Angriffen auf Charkiw wurden zwei Menschen getötet und neun weitere verletzt. Infrastruktur und Energieanlagen im Donauhafen Ismail wurden beschädigt. Auf russischer Seite meldeten Behörden zwei Tote durch ukrainische Drohnenangriffe.