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Der Premier-League-Trip nach Berlin begann für Darts-Wunderkind Luke Littler (19) mit Ärger am Flughafen! Der Doppel-Weltmeister bekam seine Pfeile am Mittwoch beim Abflug in England plötzlich nicht durch die Sicherheitskontrolle. Anders als sonst durften seine schwarzen Spitzen nicht mit an Bord – sie mussten zurückbleiben. Gemeint sind die vorderen Metallspitzen der Darts, die im Board stecken bleiben.

Für Littler ein echtes Problem, denn im Darts entscheiden oft kleinste Details über Sieg oder Niederlage. Ohne seine gewohnten Spitzen ging es für den 19-Jährigen zunächst nach Berlin.

Immerhin bekam Littler schnell Hilfe: Direkt nach der Landung organisierte sein Ausrüster Target Ersatz. Der Dartshop Berlin in Gesundbrunnen versorgte ihn mit goldenen und silbernen Spitzen, baugleich – doch nicht perfekt für den Ausnahmespieler.

Littler wollte „seine“ Spitzen haben! Über Ausrüster Target ließ er am Morgen des Spieltags kurzerhand seine gewohnten schwarzen Spitzen aus der Heimat einfliegen.

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Es sollte sich lohnen. Die Spitzen kamen rechtzeitig an – und am Abend steckten sie dann auch wieder dort, wo sie hingehören: im Board. Und wie! Vor 12.000 Fans in der Berliner Uber Arena gewann Littler den 8. Spieltag der Premier League und zeigte einmal mehr, warum er aktuell kaum zu stoppen ist.

Im Finale gegen Michael van Gerwen zündete der 19-Jährige ein echtes Feuerwerk und demonstrierte seine Extraklasse eindrucksvoll. Gleich zweimal checkte Littler 170 Punkte – das höchstmögliche Finish im Darts – und brachte die Halle damit zum Kochen.

Für den Tagessieg kassierte das Wunderkind 10.000 Pfund (rund 11.500 Euro) und schob sich damit an die Spitze der Premier-League-Tabelle. Für den Gesamtsieg winken am Ende sogar 350.000 Pfund (etwa 405.000 Euro). Der Flughafen-Ärger? Am Ende nur eine Randnotiz in einer weiteren Littler-Show.