Südwesten. In Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg sorgt der Start der Osterferien für volle Straßen und längere Reisezeiten. Mit dem letzten Schultag am Freitag, 27. März, nimmt der Verkehr spürbar zu. Der ADAC Mittelrhein rechnet mit hohem Stauaufkommen, da fast alle Bundesländer zeitgleich in die schulfreie Zeit starten.

Wann ist die Staugefahr am höchsten?

Besonders kritisch ist der Freitag, 27. März, sowie der Samstagvormittag, 28. März. Im weiteren Verlauf des Samstags entspannt sich die Lage etwas. Der Sonntag, 29. März, gilt als vergleichsweise ruhig. Der verkehrsreichste Tag folgt jedoch später. Der Gründonnerstag, 2. April, zählt laut ADAC regelmäßig zu den staureichsten Tagen des Jahres. Vor allem am Nachmittag und in den Abendstunden wird mit sehr dichtem Verkehr gerechnet. Der Ostersonntag, 5. April, dürfte auf den Fernstraßen ruhig bleiben. Am Ostermontag, 6. April, steigt durch Rückreisende die Staugefahr erneut.

Wo wird es besonders eng?

Zum Ferienstart erwartet der ADAC für Reisende aus Rheinland-Pfalz vor allem in Richtung Süden lange Wartezeiten. Besonders stauanfällig sind folgende Autobahnen.

Richtung Süden:

  • A3 Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
  • A5 Karlsruhe – Basel
  • A6 Heilbronn – Nürnberg – Pilsen
  • A7 Ulm – Füssen Reutte
  • A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A93 Rosenheim – Kiefersfelden
  • A94 München – Passau
  • A99 Ostumfahrung München

Richtung Norden:

  • A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover
  • A3 in Fahrtrichtung Köln

Warum spitzt sich die Lage auf den Autobahnen zu?

Neben Rheinland-Pfalz starten nahezu alle anderen Bundesländer in die Osterferien. Zusätzlich beginnen auch in Österreich und in Teilen der Schweiz die Ferien. Das erhöht den Reiseverkehr auf den Hauptachsen deutlich.
Erschwerend kommen Grenzkontrollen an den Übergängen nach Österreich, zahlreiche Baustellen wie an der Luegbrücke auf der Brennerautobahn A13 sowie stellenweise winterliche Straßenverhältnisse hinzu. Vor Fahrten in die Alpen sollte geprüft werden, ob Winterreifen erforderlich sind.

Anreise zum Flughafen Frankfurt

Von einer Fahrt mit dem Auto zum Flughafen Frankfurt rät der ADAC eher ab. Der Betreiber Fraport rechnet mit stark ausgelasteten Terminalparkhäusern. Wer dennoch mit dem Auto anreist, sollte frühzeitig online einen Parkplatz reservieren.

Sprit sparen auf der Urlaubsfahrt

Der ADAC empfiehlt, abends und abseits der Autobahn zu tanken und Preise gegebenenfalls mit Angeboten im Ausland zu vergleichen. Weniger Gepäck, korrekter Reifendruck und eine angepasste Geschwindigkeit senken den Kraftstoffverbrauch spürbar. dpa/red

Das sind die billigsten Tankstellen in der Pfalz, Mannheim & Umgebung