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Uns auf Google folgenStudenten der Uni Mannheim zu Besuch in Wasserburg Studierende der Uni Mannheim mit Prof. Dr. Hiram Kümper (vierter von links), daneben Dr. Anja Thaller, vor dem Rathaus Wasserburg. © Stephanie Utschig

Zehn Studierende der Universität Mannheim besuchten gemeinsam mit ihren Professoren im Rahmen eines Seminars die Stadt Wasserburg.

Die Pressemitteilung der Stadt Wasserburg am Inn im Wortlaut

Wasserburg – Unter der Leitung von Prof. Dr. Hiram Kümper (Lehrstuhl für die Geschichte des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit an der Universität Mannheim) und Dr. Anja Thaller (wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl) besuchten zehn Studierende des Masterstudiengangs Geschichte im März die Stadt. Im Seminar beschäftigen sie sich mit der Entwicklung der Stadt Wasserburg vom Spätmittelalter bis 1800. Die städtischen Quellen hierfür sind komplett online zugänglich (wir berichteten), so dass die Forschungen an ausgewählten Stücken ortsunabhängig stattfinden können.

Vertiefende und exklusive Einblicke in die Geschichte Wasserburgs

In der Seminarwoche in Wasserburg lernte die Gruppe zunächst die Stadt bei einem historisch-topografischen Rundgang näher kennen. „Vom tiefsten Keller unter dem Pensionat bis hoch zur Turmspitze der Frauenkirche konnten wir exklusive Eindrücke von der Geschichte und Gegenwart der Stadt gewinnen“, waren die Studierenden begeistert. Bei Führungen durch das Stadtarchiv und das Museum erhielten sie auch vertiefende Einblicke hinter die Kulissen, lernten Bestandserhaltungs- und Erschließungsprojekte der Kulturgutbewahrer und somit mögliche spätere Berufs- und Betätigungsfelder von Historikern kennen. Die Arbeit im Stadtarchiv an ausgewählten Originalen, die sie bereits zuvor online eingesehen hatten, war dann doch für alle Seminarteilnehmenden „überaus spannend“.

Teil der Studierenden kommt im Dezember zurück

Laut Dr. Anja Thaller konnte man sich „dank hervorragender Arbeitsbedingungen im Archiv intensiv dem Quellenstudium widmen und gemeinsam einzelne Fragestellungen vertiefen“. Als Ergänzung zu den Schriftquellen dienen Objekte im Stadtmuseum, „die durch das Museumsteam anschaulich präsentiert und zugänglich gemacht wurden“. Im Dezember kommt ein Teil der Studierenden mit ihrem Professor zurück in die Innstadt: Die Ergebnisse des Seminars sollen bei einer Vortragsveranstaltung des Historischen Vereins vorgestellt werden. Ziel ist die Herausgabe eines kleines Büchleins: „Ein Wasserburger Lesebuch durch die Jahrhunderte“. Pressemitteilung Stadt Wasserburg am Inn