
Die EU führt neue Bearbeitungsgebühren ein, die das Online-Shopping betreffen.
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- Ab November 2026 erhöhen sich die Bestellkosten bei Shein und Temu durch neue EU-Gebühren.
- Die EU-Kommission legt die Gebührenhöhe fest, während eine Übergangsregelung ab Juli 2026 greift.
- Die Regelung zielt auf chinesische Anbieter und andere Online-Anbieter.
Ab November verteuern sich Bestellungen bei Shein, Temu und anderen Online-Plattformen aus dem außereuropäischen Ausland. Die EU-Unterhändler haben eine neue Bearbeitungsgebühr beschlossen, die nationale Behörden ab dem 1. November 2026 für alle aus Drittstaaten importierten Online-Produkte erheben werden.
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Die genaue Höhe der Gebühr legt die EU-Kommission noch fest. Bereits zum 1. Juli 2026 greift eine Übergangsregelung: Für Pakete mit einem Warenwert bis 150 Euro kassiert der Staat drei Euro pro Sendung.
Diese Zwischenlösung soll bis 2028 gelten. Dann startet eine digitale Zollplattform, über die alle Importe künftig regulär verzollt werden müssen. Die neue Gebühr zielt darauf ab, die Kosten für das gestiegene Paketaufkommen zu decken.
Billiganbieter im Visier der neuen EU-Regelung
Die Regelung trifft vor allem chinesische Online-Giganten. Nach Angaben des Handelsverbands Deutschland schicken allein Shein und Temu täglich rund 400.000 Pakete an deutsche Kunden.
Im Jahr 2024 erzielten beide Plattformen in Deutschland einen Umsatz zwischen 2,7 und 3,3 Milliarden Euro. Mehr als 14 Millionen Menschen hierzulande bestellten dort. Die zusätzlichen Kosten könnten das Geschäftsmodell der Billig-Anbieter unter Druck setzen. Auch andere Plattformen wie AliExpress oder Amazon-Händler aus Asien sind betroffen.
Die EU-Verbraucherschutzorganisation Beuc begrüßte die Beschlüsse. Die EU sei zuletzt von einem „Päckchen-Tsunami aus China überschwemmt worden, dem die Zollbehörden nicht gewachsen waren“, erklärte Beuc-Generaldirektor Agustin Reyna.
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bohy