Die Ausgangslage spricht für den SCM: Das Team von Trainer Bennet Wiegert hat sechs Punkte Vorsprung auf den amtierenden Meister und ist in zwölf Heimspielen bei einem Unentschieden noch ungeschlagen. Aber die Füchse haben die letzten neun Punktspiele für sich entschieden, die meisten sehr deutlich. Dagegen mussten die Magdeburger zuletzt in der Champions League zwei Niederlagen einstecken, retteten sich in der Liga zu manchem knappen Sieg. „Wir hängen ein bisschen durch nach der EM. Von unseren 19 Spielern, die wir im Kader haben, sind 13 Nationalspieler. Der Handballer spielt ja im Dreitagesrhythmus. Und da merkt man jetzt schon, dass wir ein bisschen zu tun haben, was die mentale und körperliche Stärke angeht“, sagte Schmedt.