Ein Insider sagte, die Erkenntnisse seien ähnlich wie bei den Drohnenkapazitäten des Irans, wobei eine gewisse Sicherheit bestehe, dass etwa ein Drittel zerstört worden sei. Die Einschätzung, über die bisher noch nicht berichtet wurde, zeigt, dass zwar die meisten iranischen Raketen entweder zerstört oder unzugänglich sind, Teheran jedoch immer noch über einen beträchtlichen Raketenbestand verfügt und möglicherweise in der Lage sein könnte, einige verschüttete oder beschädigte Raketen wiederherzustellen, sobald die Kämpfe aufhören.
Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge in der Nacht erneut Ziele im Iran angegriffen. Ins Visier seien dabei unter anderem Produktionsstätten für ballistische Raketen, Raketenlager und Raketenabschussrampen genommen worden, teilte das israelische Militär am Morgen mit. Angriffe habe es auch in der iranischen Hauptstadt Teheran gegeben. Ziel sei es, den iranischen Beschuss auf Israel einzuschränken.
Dennoch heulten wegen Angriffen aus dem Iran in der Nacht erneut die Sirenen in Israel, darunter in der Küstenmetropole Tel Aviv. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht.
Israelischen Medienberichten zufolge liegt der Fokus der israelischen Angriffe im Iran derzeit nicht mehr so sehr auf dem iranischen Machtapparat wie zuvor, sondern vor allem auf militärischen Zielen wie der Rüstungsindustrie. Hintergrund dürfte demnach sein, dass Israel sich darauf vorbereitet, dass US-Präsident Donald Trump schon bald eine Waffenruhe mit dem Iran verkünden könnte.