Auch am Morgen danach konnten etliche Europaabgeordnete und EU-Vertreter nicht genau erklären, was an diesem Donnerstagnachmittag im Brüsseler EU-Parlament passiert war. Eine Mehrheit der Europaabgeordneten hatte bei einer Abstimmung die Verlängerung des aktuellen Systems für Ermittlungen gegen sexuellen Kindesmissbrauch im Netz abgelehnt. Messenger-Dienste wie WhatsApp und Signal, aber auch Online-Plattformen wie Instagram dürfen private Nachrichten ihrer Nutzer somit nicht mehr nach kinderpornografischen Inhalten scannen, und falls sie fündig werden, melden. Die Übergangsregelung läuft zum 4. April aus.