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Washington – Der Krieg gegen das Mullah-Regime im Iran wird auch auf dem digitalen Schlachtfeld ausgetragen! Eine proiranische Hackergruppe hat heute den Angriff auf einen Online-Account von FBI-Direktor Kash Patel (46) für sich reklamiert und offenbar ältere Privatfotos von Patel ins Netz gestellt.

Die Gruppe Handala veröffentlichte am Freitag mutmaßlich persönliche Unterlagen des FBI-Direktors im Internet, darunter Fotos und ein beruflicher Lebenslauf. Viele der Dokumente schienen allerdings nicht mehr topaktuell zu sein, sondern älter als zehn Jahre. „Kash Patel, der aktuelle Kopf des FBI, dessen Name einst stolz am Hauptsitz der Behörde prangte, findet seinen Namen jetzt auf der Liste der erfolgreich gehackten Opfer“, schrieb die Gruppe höhnisch.

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Auf den mehr als einem halben Dutzend Fotos, die die Veröffentlichung begleiteten, ist Patel unter anderem neben einem Sportwagen oder mit einer Zigarre zu sehen. Handala kündigte an, auch E-Mails und andere Dokumente von Patel zum Download anzubieten. „Die sogenannten ‚undurchdringlichen‘ FBI-Systeme wurden innerhalb weniger Stunden von unserem Team in die Knie gezwungen“, schrieb die Gruppe nach Angaben des Senders CBS. Kash Patel steht seit Februar 2025 an der Spitze der Bundespolizei.

Privates Postfach geknackt

Eine Person mit Kenntnis der Vorgänge, die aber anonym bleiben wollte, bestätigte der Nachrichtenagentur AP, dass ein privates Mail-Postfach Patels gehackt worden sei. Wann genau das geschah, war zunächst unklar. Medienberichten aus dem Dezember 2024 zufolge wurde Patel jedoch in der Vergangenheit über einen iranischen Hackerangriff informiert, von dem auch er betroffen gewesen sein soll. Viele der veröffentlichten Daten beziehen sich offenbar auf Aktivitäten vor mehr als zehn Jahren.

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Das FBI erklärte, es wisse, dass „bösartige Akteure“ Patels persönliche E-Mails ins Visier genommen hätten, und habe alle notwendigen Schritte unternommen, um Risiken zu minimieren. „Die betreffenden Angaben sind historischer Natur und enthalten keine Regierungsinformationen“, betonte das FBI.

Handala hatte im März bereits Cyberangriffe auf die US-Unternehmen Stryker und Verifone für sich beansprucht. Handala bezeichnete dies als Vergeltung für den Angriff auf eine iranische Grundschule vom 28. Februar, den laut US-Medienberichten US-Streitkräfte zu verantworten haben. Nach nicht überprüfbaren Angaben des Iran kamen mehr als 175 Menschen ums Leben.