Aus diesem Grund gibt es nun einmal im Quartal die offene Bürgersprechstunde „Bezirksvertretung im Gespräch“. Die WZ war bei der Sprechstunde in den Räumlichkeiten des Stadtteilzentrums Heckinghausen dabei.
„Die Sprechstunde ist Teil einer neuen Strategie, um als regelmäßige Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger da zu sein“, erklärt Bezirksbürgermeister Stefan Kühn (SPD). Christoph Brüssermann, stellvertretender Bezirksbürgermeister (CDU), erklärt, dass er diese Sprechstunde schon vor zehn Jahren etabliert habe, damals noch als Bezirksbürgermeister. Allerdings sei die Sprechstunde kaum in Anspruch genommen worden. „Aber wir geben nicht auf“, erklärt er. Motiviert durch den Erfolg in anderen Stadtteilen, wie etwa in Oberbarmen, soll die neue Strategie die Bezirksvertretung für die Menschen in Heckinghausen noch nahbarer machen. Zukünftig sollen Plakate entstehen, darüber hinaus auch die Kommunikation über die Sozialen Medien ausgebaut werden, um die Bürger zu erreichen und ihnen das Gefühl zu geben, gehört zu werden. Erst jüngst hatte Stefan Kühn einen Ortstermin im Bereich der Waldeckstraße. Ein Bürger hatte ihn darauf hingewiesen, dass auf einem verwilderten Grünstreifen illegal Müll entsorgt würde. Vor Ort wurde dann das Ausmaß der illegalen Deponie klar. Die zuständigen Stellen sind bereits informiert und würden sich um den Müll kümmern. Darüber hinaus schreibt Christoph Brüssermann auch Meldungen für die Mülldetektive, um gegebenenfalls auch Hinweise auf die Verursacher zu finden, damit es letztlich auch zu Anzeigen und Sanktionen kommen kann. Denn, so ist das Motto: „Die Bezirksvertretung ist für die Bürger da“. Und nimmt deren Sorgen ernst. jc