Standdatum: 27. März 2026.
Autorinnen und Autoren:
Petra Philippsen
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Die Fischtown Pinguins liegen in der Best-of-seven-Serie mit 0:2 gegen die Adler Mannheim zurück.
Bild: Imago | Kolbert-Press
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Im ersten Play-off-Spiel gab es für die Bremerhavener einen Dämpfer, im Heimspiel gaben sie nun zwar Vollgas gegen Mannheim – doch zum Sieg reichte es knapp nicht.
Beim Auftakt am Mittwochabend in Mannheim hatten die Eishockey-Profis der Fischtown Pinguins mit leicht angezogener Handbremse gespielt und mit 2:5 klar verloren. Im zweiten Spiel dieses Play-off-Viertelfinales legten die Pinguins am Freitagabend mit etwas zu viel Einsatz los – in der 9. Minute lieferte sich Christian Wejse mit Mannheims Brendan O’Donnell bereits einen amtlichen Faustkampf auf dem Eis.
O’Donnell hatte eine Platzwunde an der Stirn abgekriegt, bei Wejse blieb zumindest dieses Mal die Nase unversehrt. Danach durften sich beide für fünf Minuten auf der Strafbank abkühlen. Der Ton für den Abend in der ausverkauften Eisarena Bremerhaven war gesetzt und die Pinguins gaben Vollgas. Am Ende sollte es aber nicht für den erhofften Ausgleich in der Serie reichen.
Es ist natürlich ärgerlich. Die Art und Weise, wie wir gespielt haben, war hervorragend. Wir haben Play-off-Hockey gespielt und die Intensität angenommen und daher haben wir uns heute nichts vorzuwerfen.
Pinguins-Manager Sebastian Furchner bei buten un binnen
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Bild: Radio Bremen
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Packende Partie in der Eisarena
Über vier Tore konnten die Fischtown Pinguins gegen Mannheim jubeln, zum Sieg reichte es dennoch nicht.
Bild: Imago | Kolbert-Press
Die Anfangsphase gehörte den Hausherren, die unter dem tosenden Jubel der 4.700 Fans durch Andy Miele in der 13. Minute in Führung gingen. Mit Ende des Drittels gelang den Mannheimern jedoch aus dem Nichts der 1:1-Ausgleich durch Kris Bennett.
Und Bennett ärgerte die Pinguins direkt nach der Pause erneut mit der 2:1-Führung (22. Minute). Es ging Schlag auf Schlag weiter, Colt Conrad erzielte in der 31. Minute den 2:2-Ausgleich und brachte die Eisarena wieder zum Beben. Es entwickelte sich eine packende Partie mit bissigen Zweikämpfen.
Conrad rettet Bremerhaven in die Overtime
Mannheim aber schlug doppelt zu durch Luke Esposito (32. Minute) und Nicolas Mattinen (33. Minute) und lag auf einmal mit 4:2 vorne. Doch die Pinguins ließen sich nicht hängen und anders als in Spiel eins, gelang ihnen die Aufholjagd. Wejse untermauerte in der 38. Minute, dass er nicht nur mit den Fäusten, sondern auch dem Schläger treffsicher ist und brachte Bremerhaven auf 3:4 heran.
In der Schlussphase liefen die letzten drei Minuten und Trainer Alexander Sulzer ging volles Risiko und nahm Torwart Kristers Gudlevskis vom Eis. Die Halle peitschte ihre Mannschaft noch einmal nach vorne – und wenige Sekunden vor der Schlusssirene brachte Conrad die Pinguins tatsächlich in die Verlängerung. Und da wurde Zach Solow nach sechs Minuten zum Spielverderber – sein Treffer zum 5:4 traf die Pinguins und ihre Fans tief ins Mark.
Vladimir Eminger hatte kurz zuvor eine zweifelhaft gepfiffene Strafe kassiert, die Pinguins waren in Unterzahl beim Gegentor und ärgerten sich daher gewaltig. Auch Spiel zwei ging verloren, Bremerhaven steht beim nächsten Spiel am Sonntag bereits ziemlich unter Druck.
Spielplan der Pinguins im Play-off-ViertelfinaleSpielDatumHeimGastErgebnis
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Bild: Imago | Beautiful Sports
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Quelle:
buten un binnen.
Dieses Thema im Programm:
buten un binnen, Dein Audio-Update, 27. März 2026, 22:25 Uhr


